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Inklusion in Sachsen weiter stärken - Aktionsplan Umsetzung UN-BRK und Bericht zur Lage der Menschen mit Behinderungen

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Inklusion in Sachsen weiter stärken – Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und siebter Bericht zur Lage der Menschen mit Behinderungen

Zur Erklärung in leicher Sprache.

Inklusion, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, ist ein Prozess. Um diesen weiter voranzubringen, hat die Staatsregierung beschlossen, den Aktionsplan der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für den Freistaat Sachsen fortzuschreiben. Es ist ein zentrales Anliegen der Staatsregierung, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen weiter zu verbessern.

Die Staatsregierung lädt auf dem Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen zum Mitmachen/Dialog ein. Mit dem Beteiligungsverfahren im Rahmen der Fortschreibung des Aktionsplans der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-BRK wird diese Möglichkeit der Beteiligung in großer inhaltlicher Tiefe genutzt.

Sie finden auf dem Beteiligungsportal die Kurzfassung zur Einleitung, zu den Grunddaten und den neun Handlungsfeldern des Berichts zur Lage der Menschen mit Behinderungen im Freistaat Sachsen. Die Kurzfassung gibt es auch in Leichter Sprache. Ebenso finden Sie alle Inhalte in einer Langfassung.

Sie sind für gleiche Chancen im Leben? Dann ist Ihre Mitwirkung gefragt. Machen Sie Vorschläge, wie Inklusion in Sachsen weiter verbessert werden kann. Nutzen Sie am Ende jeden Kapitels die Möglichkeit von Beiträgen, Kommentaren und Stellungnahmen. Beteiligen Sie sich und bringen Sie sich ein.

240 Beiträge

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 1 Std

Integration

endet scheinbar mit Erreichen des Renteneintritts! Ich bin nach 38 Jahren im öffentlichen Dienst Ende vergangenen Jahres in Pension gegangen. 4 Monate später musste mir der rechte Unterschenkel amputiert werden. Um weiter am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen zu können, musste ich meinen PKW umbauen lassen. Bei der Suche nach Unterstützung hieß es regelmäßig nach dem Satz "Ich bin Rentner", "Da können wir leider keine Unterstützung leisten!" Also ist ein Rentner (Pensionär) im Fall einer Schwerbehinderung für diese Gesellschaft offenbar nur eine Belastung?! Ich werde Morgen aus der Klinik entlassen und bin gespannt, ob und wo ich Unterstützung erhalten werde. Mein erster Eindruck ist jedenfalls vernichtend!

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 1 Std

Inklusion im allgemeinen

Die Inklusion im allgemeinen ist sicherlich nicht einfach, da jeder Betroffene andere Beeinträchtigungen hat. Aber genau aus diesem Grund gibt es im Land Sachsen hoch bezahlte Fachkräfte (zumindest geht jeder von der Hochbezahlung aus). Jedoch muss ich ganz ehrlich, aus meiner Sicht sagen, das evtl. 25% der zuständigen MA des Landes Sachsen insbesondere der (JC und Landkreise) überhaupt dafür Qualifiziert sind. Und selbst wenn, ist die Motivation ganz unten zu finden, also im Keller (Arbeitsbedingungen, Befristung usw.). Und ganz ehrlich wenn das Land Sachsen eine solche Umfrage startet, sind unsere Politiker offensichtlich jenseits von Gut und Böse. Es beginnt bei Beratungsmöglichkeiten, geht weiter über Bariarefreiheit und Endet noch Lange nicht! Ich Frage mich mittlerweile ,ob unsere Politiker einfach nur selbst behindert sind und es nicht erkennen (Taub und Blind und andere Einschränkungen körperlicher und Psychischer Natur). Oder einfach nur Realitätsfremd. Kurz und Gut wenn das Land Sachsen wirklich etwas tun will, dann jetzt oder nie. Ganz einfache Lösung: 1. Einstellungen von Fachpersonal unbefristet 2. Unfähiges und unwilliges Personal entlassen 3. moderne und vor allem behindertengerechte Arbeitsbedingungen schaffen (wer sonst als ein selbst Betroffener weiß was zu tun ist) Und ja es wird sicherlich mehr Geld kosten, aber dann würde sicherlich mehr Menschen geholfen.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 2 Std

Gedanken zum Thema Inklusion

In meiner Arbeit mit körperlich beeinträchtigten Menschen (Rollstuhl-, Rollator- und Stocknutzer) höre ich oft folgende Themen: - Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ermöglichen: Einstieg/Ausstieg Verkehrsmittel oft viel zu umständlich und selbst mit Hilfestellung nicht immer möglich; bargeldlose Fahrkartenautomaten zu kompliziert / nicht nutzbar, Service-Center fehlen - Gehwege nutzbar machen: sind uneben, abschüssig, fehlen ganz - mehr Sitzmöglichkeiten im öffentlichen Raum schaffen zum Ausruhen - Gehörlosenschulen nach Erfurter Vorbild schaffen / bei Gründung in freier Trägerschaft unterstützen: Gebärdensprache ist Muttersprache, keine Nischen-Freizeitaktivität; Bildung für alle ermöglichen - mehr Gebärtdendolmatescher in öffentlichen Instutitionen - regelmäßige Fortbildungen von Mitarbeitern und Vorgesetzten der Stadt-, Landkreis- und Landesverwaltungen, der kommunalen Unternehmen etc.: Verständnis und Hilfsbereitschaft sollten kein Glücksfall sein - Kopfstein- und anderes Pflaster teilweise durch glatten Untergrund ersetzen und Schmerzen mindern, selbst schmale Streifen würden schon helfen (z.B. in historischen Innenstädten) - Behördliches Informationsmaterial, Anträge generell auch in einfacher Sprache MfG

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 3 Std

Behinderung wird erst zum Problem, wenn man selbst betroffen ist

Nie hätte ich gedacht, was man für Nerven lassen muss, wenn man um Rechte kämpfen muss und wie schwer der Alltag sein kann. Ich habe viele Beiträge hier bereits gelesen und merke, das es nicht nur mir so geht. Mein Mann ist auf Grund mehrerer schweren Erkrankungen zu 100 % schwerbehindert mit G und B. Seit einem Jahr ist er nun auf den Rollstuhl angewiesen, erst nur im Außenbereich nun auch in der Wohnung. Nun wird man alleine gelassen, bekommt wenig Hilfe, Da muss man den Hausarzt wechseln, wo man 30 Jahre war, weil man nicht mehr im Einzugsgebiet wohnt und er deshalb keine Hausbesuche macht, da hat man viele Probleme mit der Krankenkasse, wo Bearbeitungen schleppend voran gehen, eine Parkgenehmigung für den behinderten Parkplatz zu bekommen ist so gut wie aussichtslos, da sind die Absenkungen für den Rolli zugeparkt usw. Ja es sind überall Menschen tätig, wo man ein gewisses Einfühlungsvermögen erwarten sollte, doch auch da hat man seltener Glück, denn oft hängt man stundenlang am Telefon und wird auch gleich wieder abgewimmelt. Vielleicht sollte man mal ein Sorgentelefon für Behinderte einrichten, oder gibt es sowas? Ich wünschte mir einfach mal Hilfen um zu erfahren was mache ich wenn ein Umstand eingetreten ist, wo ich Hilfe benötige. Was gibt es für Möglichkeiten generell mal zu erfahren, wo man Unterstützungsleistungen bekommt. Sehr positiv möchte ich mal die Mobilitätszentrale der Deutschen Bahn bewerten, da kann man Bahnreisen buchen und gleich die entsprechende Unterstützung mit Einstieg- und Ausstiegshilfen veranlassen.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 7 Std

Inklusion in Sachsen

Soll das bitte ein Witz sein? Welche Inklusion? Weder die Landesregierung und erst recht nicht Frau Köpping, interessiert wie es den Menschen mit Behinderung geht. Um jede Erleichterung muss man kämpfen, die Krankenkasse lehnt erst einmal generell alles ab. Sie sollten sich schämen so zu tun als würden Sie was tun wollen.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 9 Std

Erwerbsunfähigkeitsrente 100%schwerbehindert

48 Jahre alt ich bin seit 4. lebensjahr bin ich schwerhörig ertaubt das heißt dass ich linkes Ohr taub recht kann ich nur hören 10% hören.... meine Erwerbsunfähigkeitsrente bekomme ich nur 500 € plus Wohngeld es reicht vorne bis hinten nicht zum Leben bleibt nur noch 100 € im Monat da ich Teil selber alles bezahlen muss... Grundsicherung bekomme ich nicht bei ich 500 € bekomme ich bin also über den Satz.... Schmerzen Geld für damals in der DDR-Zeit habe ich bis heute nicht bekommen seit dem 4 Lebensjahr hatte ich einen Ziegenpeter gehabt die dann derzeit übersehen haben ich musste sehr lange kämpfen um diese Krankheit lag noch ein Jahr in der Intensivstation.... bis heute leide ich sehr darunter.... für meine Krankheit kann ich nicht dafür das ist leider erste futsch aber das ist leider verehrt weil keiner dazu steht..... und ich wünschte mir dass da verändert werden sollte für die Krankheit Ärzte auch für die Schwerbehinderten geregelt werden sollte

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 9 Std

Fahrplanauskünfte für Barrierefreie Fahrzeugen

Mein Sohn ist Rollstuhlfahrer .Er wollten mit den öffentlichen Verkehrmittel unterwegs sein. Bus Bahn Straßenbahn. Ich musste an 3 Stellen anrufen ( Für Bus Straßenbahn u Bahn) um zuerfragen ob Barrierefrei zw Rollstuhlgerecht. Am Ende sagte wir es ab. Weil entweder nur jede 2 Straßenbahn Barrierefrei war .Oder man zulange warte Zeiten hätte. Oder im Bus sei Rollstuhl Rampe kaputt. Problem war immer das die Verkehrauskunft zwar Zeiten sagen könnte aber den Rest musste man Direkt bei Unternehmen zw Subunternehmen. Somit 2h Sinnlos rum telefoniert ohne Erfolg zw Ausreden. Es musste eine Stelle geben die es Weiß zw ob Fahrstuhl am Bahnhof geht. Ob Barrierefreie Busse fahren .u nicht immer auf andere verweisen.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 9 Std

Rollstuhlgerechte Straßenübergänge und Fußwege

Meine Frau ist Rollifahrerin. Leider müssen wir sehr oft feststellen, dass eigentlich abgesenkte Bordsteine an Fußgängerüberwegen trotzdem noch zu hoch sind. Auch sind viele Fußwege mit dem Rolli gar nicht oder nur sehr schwierig zu befahren.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 9 Std

Barrierefrei hilft allen Generationen

Ob Kind und Elter, Mensch nach Operation oder Ältere mit Einschränkungen, Menschen mit "Behinderungen" aller Art, wenn beim Planen bereits ab SOFORT alle möglichen ERLEICHTERUNGEN mit gedacht werden, hat die ganze Gesellschaft ihre Freude. So gebaute Städte und beste Beispiele gibt es in der EU und die Erfahrungen wurden in Projekten ausgetauscht. Aber an der Umsetzung durch heutige Planer und Investoren hier hapert es. Warum? Brauchen die erst Selbsterfahrungsprojekte? Ja, Auflagen können helfen, Einsicht und Empathie wären genial! Eine barrierefreie Stadt und Verkehrsmittel entsprechend sind möglich, wenn die "betroffenen" Personen an der Planung beteiligt und hiesige (z.B. Insel Usedom) und internationale Beispiele zugrunde gelegt werden. Sonst erfährt dieser Personenkreis (immer ein Teil von ALLEN, siehe oben) immer wieder Ausschluss und das frustriert und beschränkt.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 10 Std

Wer unterstützt Behinderte vor/nach Entlassung aus der Klinik ?

...warum sind ,zb.Unfallgeschädigte, immer noch auf sich allein gestellt; Rollstuhlgerechte Wohnungen sind so gut wie kaum zu bekommen, und wenn,dann kann sie ein Alleinstehender Mensch nicht bezahlen; Unterstüzung von Vermietern -Fehlanzeige_ Warum werden Wohnungsverwaltungen nicht beauflagt Behindertengerechte Wohnungen zu vernünftigen Preisen zu schaffen?

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Lena Heitzenröder
wissenschaftliche Mitarbeiterin am

ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH
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