BUGA 2033: Unsere Stadt bewirbt sich als Außenstandort
Unsere Stadt bewirbt sich als Außenstandort der Bundesgartenschau (BUGA) 2033 – und damit um die Chance, Teil eines der größten Garten- und Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands zu werden. Die BUGA steht für blühende Landschaften, nachhaltige Stadtentwicklung, kulturelle Vielfalt und neue Impulse für Tourismus und Lebensqualität.
Was ist geplant? Im Zentrum unserer Bewerbung steht die Idee einer Grünen Achse, die den Rodigtturm mit dem Klosterpark verbinden soll – ein grünes Band, das Natur, Geschichte und städtisches Leben miteinander verknüpft. Gemeinsam mit dem beauftragten Planungsbüro wird derzeit im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geprüft, welche Flächen und Wegebeziehungen sich dafür eignen. Grundlage dafür sind erste Vorschläge und Standorte, die der Lenkungskreis aus Fachleuten, Verwaltung, Politik und engagierter Bürgerschaft bereits identifiziert hat. Die ersten Ideen, die maßgeblich von den Schülerinnen und Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums entwickelt wurden, finden Sie in der Ideenskizze.
Ihre Ideen sind gefragt! Der Bewerbungsprozess lebt vom Mitmachen. Deshalb möchten wir Sie einladen, Ihre Vorstellungen, Wünsche und Ideen einzubringen. Im Rahmen einer breiten Bürgerbeteiligung können Sie sich auf verschiedenen Wegen einbringen:
Ob konkrete Gestaltungsideen für Wege, Plätze oder Grünflächen – oder ganz grundsätzlich die Frage, wie unsere Stadt noch lebenswerter und einladender für uns alle und unsere Gäste werden kann: Ihre Gedanken zählen! Bringen Sie Ihre Ideen ein und gestalten Sie die BUGA-Bewerbung aktiv mit.
Gestalten wir gemeinsam die grüne Zukunft unserer Stadt! Wir freuen uns auf Ihre Ideen!
Im Zuge der geplanten Maßnahmen zur Bundesgartenschau möchte ich anregen, eine stärkere Begrünung des Marktplatzes unserer Stadt in die Planungen mit einzubeziehen. Der Markt ist das Herz unserer Stadt. Leider ist er derzeit stark versiegelt und bietet wenig Schatten an heißen Tagen. Heute ist unser Markt eher ein Parkplatz. Eine gezielte Begrünung könnte nicht nur das Stadtbild aufwerten, sondern gerade im Sommer den Aufenthalt deutlich angenehmer machen. Folgende Maßnahmen könnten dabei beachtet werden: • Pflanzung von Bäumen (breite Kronen) zur Schaffung von Schattenplätzen • Aufstellung von Pflanzkübeln mit Blüh- und Grünpflanzen • Begrünung von Fassaden und ggf. Pergolen mit Rankpflanzen • Anlage von bepflanzten Sitzinseln oder Wasserelementen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität Auch die umliegenden Straßen, z. B. die Waldheimer Str., sollten mit einbezogen werden.
Im Zuge der BUGA wäre eine Renaturierung des Pitzschebach sinnvoll. Mit kleinen Zugängen ans Wasser, Aufenthaltsmöglichkeiten und einem kleinen Weg für das Erleben des Flusses. Infotafeln über die Ressource Wasser und den Mehrwert für Mensch und Natur. Dabei könnte künstlicher Verbau am Ufer entnommen und durch eine naturnahe Uferzone ersetzt werden, sodass auch Hochwasser entgegen gewirkt werden kann. Als kleiner Park gestaltet wäre es ein schönes Projekt für die Naherholung und das Landschaftsbild
Bitte das Stadtgebiet selbst nicht vergessen. Wenn die Gäste sich nur an Standorten außerhalb des Stadtgebietes aufhalten, hat es aus meiner Sicht keinen Nutzen für die Stadt (Geschäfte/Gastronomie)
Wasserlaufpfad: am Eisenbahntunnel/ Bank in Altzella an der kleinen Holzbrücke wo Pitsche und Mulde zusammen treffen als Begegnungsort (für Jung und Alt) mit überdachter Sitzgelegenheit (auf der ungenutzten Grünfläche),einem kleinen Steinstrand, ein Wasserrad zum aktiven Beobachten des Wasserlaufs mit all seinen Lebewesen. Naturlehrpfad: mit entsprechenden Lehrtafeln zur Tierwelt an Mulde und Pitsche, oft beobachtet man dort Biber, Eisvogel, Kranich, Libelle, Fische etc vor allem auf dem Weg zum Bodenbacher Winkel/Wasserwerk Fam. Moritz/ Hochwassermessstation Eine große Vielfalt unserer Tierwelt ist dort täglich zu beobachten. Dafür könnte man kleine Aussichtpunkte gestalten: Bänke, Erhöhungen/ Plattformen/ Rast- und Beobachtungsörtlichkeiten, stationäres Fernglas. Klang-/Duft-/Licht-Fühlgarten: Klänge mit verschiedensten Holzelementen aus der Natur (Stämme, Äste ... hohl, voll, bewachsen) Pflanzen mit starken Düften, Bepflanzungen die Licht- und Schattenspiele hervorrufen (Heckentunnel, Pflanzbögen und Torbögen, Gräser die vom Wind bewegt werden und somit auch Geräusche erzeugen, Irrgarten) Sitzelemente mit Verglasungen bzw durchscheinenden Materialien z. B.: als Dach, Seitenwand etc. Bepflanzungen mit Hell-/Dunkelkontrasten, Steinmauer als Sitzgelegenheiten, Holz als Sitzgelegenheit, Grasmatte/ Moosplatt als Sitzgelegenheit, kleiner Wasserrinnsal mit breitem Sitzrand, Kneippbecken für die Füße... Baumbank: für Baum neben dem Torbogen vom Kloster umgeben von duftenden Hochbeeten und einem Wasserspiel/Brunnen Kleiner Naturspielplatz für unseren Nachwuchs mit kleiner Steinmauer zum Balancieren, Wasserrinnsal, Holzelementen zum Erobern, einer Ruheecke mit überdachten Picknickbänken, einem grünen Labyrinth, Beobachtungsecke: mit Waldtelefon und Waldfernseher um Tiere zu hören, erblicken und erkennen/benennen, Igelhotel aus Holz, Insektenhotel, Steinmauer für Kriechtiere etc Naschgarten: mit Him-/Brom-/Blaubeeren etc. Dies, einige meiner vielen Gedanken zur BUGA bzw. zur Gestaltung unseres schönen Heimatortes (vorallem für Kinder und die ältere Generation ist es doch so WICHTIG " LEBENS(T)RÄUME zu schaffen und ihnen zu zeigen, wie willkommen sie sind!!!) gern auch persönlich im Gespräch mit Ihnen. Mit freundlichen Grüßen Pia Melzer Meißner Straße 4 01683 Nossen
Stadtverwaltung Nossen
Bürgermeister
Christian Bartusch
Markt 31
01683 Nossen
Tel.: 035242 434-0