Veranstaltung Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) Geologie

Fachvortrag Geokolloquium – Schwerminerale aus nordböhmischen Kreidesandsteinen

  • Status Kürzlich beendet
  • Termin 11.12.2025 15:00 Uhr
  • Teilnehmer 6 Teilnehmer
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Die durchscheinenden Schwerminerale (tHM) bestehen fast ausschließlich aus Zirkon, Turmalin und Rutil. Foto: Dr. Birgit Niebuhr & Dr. Andreas Gärtner, Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden

Das Geokolloquium informiert mit Vorträgen über geowissenschaftliche Arbeiten und Arbeitsergebnisse seine Gäste sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Es ist eine wissenschaftliche Diskussionsplattform, auf der Erfahrungen ausgetauscht und Anregungen gegeben werden können.

Das Geokolloquium findet in Freiberg in der Halsbrücker Straße statt. Wenn Sie nicht selbst dabei sein können, besteht die Möglichkeit die Veranstaltung online zu verfolgen.

Inhalt
Zwischen Zittau und Kreibitz (nördlicher Rand des Bömischen Kreidebeckens, tschechischdeutsche Grenzregion) treten ~1000-m-mächtige cenoman–mittelconiacische Quarzarenite mit einer hohen kompostionellen, aber schlechter texturellen Reife auf. Die durchscheinenden Schwerminerale (tHM) bestehen fast ausschließlich aus Zirkon, Turmalin und Rutil (Ø ZTRReifeindex 91), wobei Turmalin mit durchschnittlich 60 % am häufigsten ist. Granat ist eher selten und erreicht nur in wenigen Horizonten mehr als 5 %. Diese sehr spezielle tHM-Zusammensetzung erlaubt Rückschlüsse auf das Elterngestein und beantwortet auch die Frage nach der sedimentären Aufarbeitung der Sandsteine. Das metamorphe Elterngestein bestand aus Al-reichen und Fe-Mg-armen Metapeliten und war hoch- bis ultrahoch-temperiert mit einem variszischen Metamorphose-Peak bei 320–330 Ma. Derartige Gesteine der oberen Amphibolit-Eklogit- und Granulit-Fazies stehen heute noch im Góry-Sowie-Massiv (Eulengebirge), ca. 120 km östlich des Ablagerungsraums, an. Die Granate entsprechen denen der Rotliegendbecken westlich und nördlich des Eulengebirges. Wir gehen davon aus, dass die weitverbreitete variszische Molasse die hauptsächliche Sedimentquelle der kreidezeitlichen Sandsteine war, diese sich also mindestens in ihrem zweiten sedimentären Zyklus befinden.

Die zu diesem Vortrag gehörige Publikation “Multi-proxy provenance study of sandstones from the northern Bohemian Cretaceous Basin (Germany, Czechia) focused on tourmaline, rutile and garnet“ (Andreas Gärtner, Birgit Niebuhr, H. Tim Breitfeld, Delia Rösel, Marlene C. Schulze und Markus Wilmsen) befindet sich im Druck.

Referenten
Dr. Birgit Niebuhr & Dr. Andreas Gärtner, Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden

Übersicht

Veranstaltungstermin
Donnerstag 11.12.2025 15:00 - 16:00 Uhr
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Themenschwerpunkt
Geologie
Zielgruppe
Wissenschaft & Forschung, Verbände & Vereine, Verwaltung & Behörden, Presse, Planungsbüros, Bildungseinrichtungen, Schüler/-innen & Studierende, Azubis, Meister/-innen & Absolventen/-innen, Ausbilder, Lehrer, Dozenten, Berater
Programm
Veranstaltungsflyer (Download *.pdf 841 KB)
Veranstaltungsort
Haus 2 Raum 105
Halsbrücker Straße 31A, 09599 Freiberg
Anmeldung
Anmeldung erforderlich
Anmeldezeitraum
09.09.2025 - 11.12.2025 15:00 Uhr

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Manuel Lapp
Telefon: +49 3731 294-1211
E-Mail: Manuel.Lapp@lfulg.sachsen.de

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