Um zu vermeiden, dass die Dresdner Innenstadt sich noch weiter aufheizt, sollte weniger Glas verwendet werden, um die Reflexion so gering wie möglich zu halten, auch für den Straßenverkehr, um hier Risiken der Blendung zu vermeiden. Auch muss daran gedacht werden, dass in dem Gebäude Menschen arbeiten müssen. Wenn durch die komplette Verglasung die Sonne hineinbricht und das Gebäude aufheizt, werden die Kosten für Klimaanlagen, Außenjalousien usw. am Ende den Betrag wohl in die Höhe treiben. Die Reinigung und Wartung eines Glasgebäudes sollten auch als Folgekosten betrachtet werden.
Deutlich mehr Nachhaltigkeit, vielleicht mit begrünten Fasaden, stünde der Stadt gut ins Gesicht. Auch sollte die klassiche Architektur, jedoch mit monderen Elementen, der Innenstadt gewahrt bleiben, und kein weiterer, gesichtsloser Glaskasten dieses inzwischen deutlich verbesserte Bild, das sich von vielen "Nachkriegsstädten" glücklicherweise (noch) unterscheidet, verändern.