Architektur


Bild: Anja Upmeier, DML BY

Die Landeshauptstadt plant an zentraler Stelle im historischen Stadtkern Dresdens das Rathaus der Zukunft und erschließt die Fläche für weitere Bauten. Diese Quartiersentwicklung wird das Zentrum der Stadt in den nächsten Dekaden prägen.

Welche Herausforderungen und Chancen sehen Sie, um bei dem Neubau den Bedürfnissen und Vorstellungen der Dresdner hinsichtlich anspruchsvoller Architektur gerecht zu werden?

Beiträge (60)

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 18. Dezember 2018

Einige Gedanken zur Diskussion -

Wenn ich das Verfahren auf den Seiten der Stadt Dresden zum Ferdinandplatz anschaue, so soll der viel diskutierte Entwurf von Barcode Architekten lediglich die städtebaulichen Entwicklungspotentiale dieser wichtigen innerstädtischen Brache, welche seit der Mitte der 1940er Jahre unbebaut blieb, aufzeigen. Durch die wiederholte Darstellung der Vogelschau dieses Entwurfes wird die Annahme geschürt, dass damit auch der städtebauliche Entwurf feststehen würde und nun noch Detail geklärt werden, was ich zumindest nicht hoffe. Denn als nächster Schritt wäre ein Wettbewerbsverfahren die beste Möglichkeit, um an diesem Ort zu einer optimalen architektonischen, stadtbaukünstlerischen und städtebaulichen Lösung zu gelangen.

Noch einige Gedanken zur Diskussion: Durch die Fokussierung auf die Visualisierung als Vogelschau (es gibt noch eine auf Augenhöhe eines Besuchers) wird vielfach die gezeigte Fassaden- und Dachgestaltung des Verwaltungsneubaus sowie die dargestellte Materialisierung kritisiert. Das dabei anscheinend ein Schwarz-weiß Denken in modern = Stahl, Glas, Beton und historisierend = Steildach, Lochfenster, Putzfassade, Gauben, Lisenen etc. vorherrscht, erschwert leider eine sachliche Diskussion und eine Annäherung beider «Lager».  Dass im heutigen Bauen die Aspekte der Ökologie und Nachhaltigkeit beachtet werden sollten, steht außer Frage. Wichtiger sind jedoch die entstehenden öffentlichen städtischen Räume in Form von Plätzen und Straßen sowie deren Proportionen und Detaillierungen und der sie umgebenden raumbildenden Fassaden. Aus diesem Grund ist die Diskussion über diesen letzteren Aspekt und einigen nicht ganz gelungenen Neubauten in der Innenstadt von Dresden durchaus nachvollziehbar.

Städtische identitätsstiftende Orte können jedoch auch ohne historisierende Anleihen auskommen. Dies belegen - so wage ich es mir zumindest zu behaupten – beispielsweise in Dresden die Bauten der Weißen Gasse oder der Borsbergstraße, ja sogar die der Hauptstraße. Der Barock war zwar eine der prägenden Zeitschichten in Dresden und hinterließ wichtige Bauten, danach kamen aber auch weitere Stile und mit Ihnen prägende (Stadt-)Gestalter wie Semper, Nicolai, Wolf oder eben Erlwein zum Zuge, die in ihrer Art den jeweiligen Baustil aufgriffen und weiterentwickelten. Und selbst der Stadtraum der Prager Straße wird, lässt man einige Zeit verstreichen und die Bürger / Bewohner / Gäste diese «benutzen», zu einem Stück Dresden, welches nicht einfach «austauschbar» in anderen Städten wiedergefunden werden kann.

In den Diskussionen um die Baugestaltung sollte jedoch auch bedacht werden, dass dieses Gebiet ehemals außerhalb der «barock geprägten» Altstadt lag und erst mit dem Durchbruch der Prager Straße Mitte des 19. Jahrhunderts urbanisiert und bebaut wurde, somit eine «barocke» Prägung nicht wirklich vorlag.

Dies kann anschaulich hier nachvollzogen werden: http://www.dresdnermorphologien.de/filme/film1/film_IIh.htm

noch einige Anmerkungen zum Entwurf:

Das Hochhaus stellt eine visuelle Verbindung zu den geplanten Gebäuden am Bahnhof her und gibt der langen Petersburger Straße damit eine Struktur. Die Weiterführung bereits bestehender Wegeführungen und das Zusammenführen im neuen Ferdinandplatz ist sicherlich eine weitere Qualität (vor allem für Fußgänger). Zudem bildet das Hochhaus räumlich eine gute Raumkante für den sehr großen Raum des Georg-Platzes, dessen räumliche Qualitäten sicher – auch durch die zukünftigen Projekte östlich davon - noch stark zu verbessern sind.

Dass es sich mit dem Ferdinandplatz nur um eines von vielen Planungsbereichen der Innenstadt handelt, welches entsprechend nicht isoliert von den weiteren zukünftigen Planungen bewertet werden sollte, ist auf dem anschaulichen Video der Stadt unter dem Link:  https://www.youtube.com/watch?v=-610NwvEK3c&feature=youtu.be  ersichtlich .

von Robert E
Zeitpunkt des Erstellens 18. Dezember 2018

Dresden braucht ein avantgardistisches Meisterstück am Ferdinandplatz

Dass der Ferdinandplatz städtebaulich geschlossen wird und somit eine weitere große Brachfläche im Herzen der Stadt verschwindet, ist richtig und wird durchaus auch Zeit. Zumal Dresden im schärfer werdenden Wettbewerb mit anderen Großstädten und Regionen ins Hintertreffen zu geraten droht. Und dabei muss man noch nicht einmal den Blick nach Berlin, Hamburg oder München richten, um diese Entwicklung deutlich vor Augen geführt zu bekommen.

Von vielen unbemerkt ist Leipzig zur Schwarmstadt Nummer 1 in Deutschland aufgestiegen. Nirgends wächst die Bevölkerung so stark wie an der Pleiße, zuletzt um nahezu 2 Prozent. Dahingegen würde Dresden ohne die Zuzüge von Menschen mit nichtdeutscher Staatsbürgerschaft sogar schrumpfen. Doch spätestens wenn die Wirtschaft in Südeuropa wieder nachhaltig an Fahrt gewinnt und der demografische Wandel den osteuropäischen Arbeitsmarkt vollends geleert hat, wird dieser Strom an Zuzügen abebben und das Schrumpfungsszenario kann für Dresden real werden, mit entsprechend negativen Verwerfungen hinsichtlich der ökonomischen Entwicklung der Stadt und damit für unser aller Wohlfahrt in Zeiten zunehmender Fachkräfteengpässe.

Doch was hat Leipzig, was Dresden nicht hat? Dresden liegt beim Prokopfeinkommen deutlich vorn, weist demnach im Schnitt besser bezahlte Jobs auf. Eingebettet im Tal der Elbe, am Rand der Sächsischen Schweiz und des Erzgebirges besitzt die Landeshauptstadt zudem eine wesentlich abwechslungsreichere sie umgebende Landschaft. Zudem ist Dresden Sitz der einzigen Exzellenzuniversität in einem ostdeutschen Flächenland. Es ist nahezu egal, welchen Parameter man hernimmt, Dresden schneidet besser ab als Leipzig und dennoch zieht es die Menschen in die Messestadt.

Doch was ist es nun, was Leipzig der Dresdner Konkurrenz davoneilen lässt? Leipzig punktet mit seiner funktionierenden und altstädtisch geprägten Innenstadt. Es ist die kleinteilige Dichte an Gebäuden, die ein urbanes Lebensgefühl erzeugt, Flair verströmt, als Identifizierungsanker dient  und damit den Wunsch vieler Menschen entspricht. Um nicht zukünftig weiter an Boden zu verlieren, sollten genau diese Aspekte bei der Neubebauung von Flächen in der Dresdner Innenstadt nicht aus den Augen verloren werden. Es bedarf keiner weiteren Monstrositäten wie sie gegenwärtig am Postplatz entstehen.  

Wir sollten nicht der Illusion erliegen, dass die moderne bzw. zeitgenössische  Architektur, so wie wir in Dresden am Postplatz erleben, die Herausforderung der Gegenwart lösen kann. Sie kann es nämlich nicht. Dazu genügt  ein Blick in den Rückspiegel. Weder die Nachkriegsmoderne noch die Postmoderne oder der Dekonstruktivismus haben es geschafft, ein generelles Gefühl von Authentizität und Verbundenheit zu kreieren. Stattdessen wirken Straßenzüge, Plätze, Quartiere in dieser Form- und Architektursprache grau, trist und leer. Die oftmals bloße Aneinanderreihung von (Hochglanz)Fassaden hat, wenn man es so will, zur Vereinzelung und damit auch ein stückweit zum Auseinanderfallen der Gesellschaft beigetragen. Das Leben tummelt sich dagegen häufig in Stadtteilen, die eben gerade aufgrund ihres altstädtischen Charakters das Gefühl von Nahbarkeit ausstrahlen.

Aus diesem Grund sollten wir mutig in die Zukunft blicken, in dem wir selbstbewusst die über Jahrhunderte entstandene, für Dresden typische Architektursprache aufgreifen und in unsere Neubauten einfließen lassen. Dresden ist mit der Bebauung des Neumarktes dahingehend beispielgebend für andere Städte wie Berlin, Potsdam oder Frankfurt gewesen. Warum sollte uns ein derartiges, nahezu schon avantgardistisches Meisterstück nicht erneut gelingen. Wir sollten am Ferdinandplatz damit beginnen. Für uns und die Zukunft dieser Stadt.

geändert von Robert E am 18. Dezember 2018

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 18. Dezember 2018

Ein würdiges passendes Parallelstück zum neuen Rathaus

Meiner Meinung nach sollte man gegenüber vom "neuen Rathaus" qualitativ hochwertige Architektur wieder zulassen. Das bedeutet Architektur, die den Ort und seine Besonderheiten berücksichtigt (dem Dresdener Barock), aber geichzeitig neue Wege einschlägt. Ein repräsentatives Verwaltungsgebäude jenseit von den leider heute üblichen Beton und Glasbauten ist jedenfalls anzustreben. Das hat noch dazu den Vorteil, dass das Gebäude auch viel nachhaltiger ist und langlebiger, wenn man Materialien verwendet, die natürlich sind (Elbsandstein zb). Diese Investitionen werden sich auf jeden Fall dann lohnen, da man wieder "für die Ewigkeit" also für mehr als 30 Jahren bauen wird! Im Großen und Ganzen ist es jedenfalls wünschenswert, ein Gebäude zu entwerfen, das wieder den Geist des Ortes trifft und auch gerne detailverliebt sein darf, damit die Bürger bei Behördengängen sich an der Schönheit des Gebäudes erfreuen dürfen und ihre Wartezeit so etwas angenehmer vertreiben können!

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 18. Dezember 2018

Ein Gebäude auf das die Dresdner stolz sein können

Wie man anhand der zahlreichen Kommentare sehen kann, überwiegt der Wunsch nach Schönheit. Das ist auch das einzig Richtige an diesem zentralen Ort. Kein Glas, beton und Stahl, sondern Lebendigkeit, Kleinteiligkeit und Eleganz gehört an diesem Ort. Als abschreckende Beispiele moderner Architektur  braucht man nur die Namen "Postplatz" und "Straßburger Platz" zu nennen. Die anderen Plätze und Straßen, die es leider zu genüge in Dresden gibt, erspare ich mir an dieser Stelle. Orte an denen ich mich als Dresdner nicht gerne aufhalte. Diese Ansicht teile ich anscheinend mit dem Großteil der Menschen, denn diese Plätze sind Menschenleer. Warum auch nicht? Schließlich versprühen diese Plätze und Straßen eine Kälte und Trostlosigkeit aus, dass man schnell wieder weg möchte. Architektur und Stadträume müssen wieder für Menschen und nicht gegen Menschen sein. Kleinteiligkeit, Sandstein (von mir aus Beton und mit Sandstein verkleidet, kein Flachdach, Ornamente, einfach Dresdner Schönheit gehört hier hin! 

von kh
Zeitpunkt des Erstellens 18. Dezember 2018

Verwaltungszentrum

Hinweis, Fragen an die Gegenspieler moderner Architektur:

- SPIEGEL 39/2018, Nostalgie-Architektur Frankfurt am Main, bitte lesen.

- Wie soll man den Problemen von heute mit den Lösungen von gestern beikommen?

- Woher kommt der Drang nach historisierender Architektur?

- Warum sollen Gebäude rückwärtsgewandt, heimelig, kuschelig sein und

  das Design technischer Geräte avantgardistisch, modern?

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 18. Dezember 2018

Turm?

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Schluss, dass ein Turm nicht geht. Im momentanen Entwurfsstand ist es je ohnehin kein "Turm", sondern ein Hochhaus, ähnlich dem am Pirnaischen Platz. Mit 54m würde dieses polygonale Hochhaus die Silhouette der Türme sehr stören, nicht ergänzen.

Einen richtigen "Turm" daraus zu machen, selbst wenn er sich an die historischen anlehnt geht aber auch nicht. Er steht viel zu nah an Rathausturm un Kreuzkirche und von den Blickachsen her an ungünstiger Stelle. Und wie zu Recht angesprochen: wofür steht der Turm? Einen Rathausturm gibt es schon.

Nun wollte man das Hochhaus dort, um den Georgplatz zu fassen. Das sollte aber gesenkt werden auf eine 10-11 geschossige Eckbetonung, das böte dann auch Raum eine interessante Dachlandschaft daraus zu entwickeln. Um die Büroflächen unterzubringen könnte man noch eine Höhenbetonung auf dem hinteren Baukörper entlang der St.Petersburger Straße andecken. Aber letzlich sollte der rein zweckmäßige Umstand genug Verwaltungsplätze unterzubringen kein Argument sein gegenüber dem langfristigen Erhalt des Staftbildes. Und die Fassung des Georgplatzes muss über eine Spurverlegung der St-Petersburger Straße und einer Bebauung der gegenüberliegenen Areale realisiert werden.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 18. Dezember 2018

Bitte nachhaltig, nicht modernistisch

Unsere Stadt braucht gestalterische Harmonie statt autistischer Glaskuben... Bitte verzichten Sie mit Rücksicht auf die Dresdener Silhouette und in Respekt zu Rathaus und Stadtbild auf einen Turm.

Bitte bauen Sie das neue Verwaltungszentrum im Geiste der Europäischen Stadt und im Geiste Dresdener Architektur, beispielsweise mit den Werten und Maßstäben Erlweinscher Architektur. Dächer statt „Kisten“!

In Frankfurt wurde das Technische Rathaus vor nicht allzu langer Zeit beseitigt, weil es in seiner Monstrosität nicht zur Umgebung passte. Es hat nur unglaubliche 35 Jahre gedauert, von der Eröffnung eines öffentlichen Gebäudes, gestaltet entsprechend „erfolgreichem“ Wettbewerbsergebnis bis zu dessen Abriss. Verschwendung von öffentlichen Finanzen in Millionenhöhe https://de.wikipedia.org/wiki/Technisches_Rathaus_(Frankfurt_am_Main)                                                       Bitte entscheiden Sie nachhaltig, nicht modernistisch! Unsere städtischen Finanzen danken es!

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 18. Dezember 2018

Städtebauliche Aspekte

Zwischen Hauptbahnhof und Rathenauplatz trennt eine extrem breite Schneise die Seevorstadt Ost und die Pirnaische Vorstadt von der Innenstadt. Warum wird nicht wenigstens im Bereich Prager Straße stärker verdichtet? Ein Platz statt der geplanten zwei sollte doch völlig ausreichen. Da der historische Ferdinandplatz in Form und Lage ohnehin nicht wieder herstellbar ist, sollte man nur den nördlichen der zwei geplanten Plätze ausbilden. Hier könnte man eine schöne Eingangssituation zu der durch den Anbau an das Karstadthaus führenden Passage,die den östlichen Eingang des Warenhauses erschließt, gestalten. Durch die dichtere Bebauung könnte man den Verlauf der früheren Viktoriastraße deutlich stärker nachempfinden. Schließlich bestünde durch den so gewonnenen Büroraum die Möglichkeit, das umstrittene Hochhaus am Georgplatz niedriger auszuführen.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 18. Dezember 2018

Architektur die SCHÖN ist

Falls der Ferdinandplatz das gleiche Schicksal wie Straßburger- und Postplatz erfährt, dann wäre das eine Tragödie für unsere Stadt. Denn dort entstanden in den letzten Jahren kalte Unorte ohne jegliche Aufenthaltsqualität. Man darf nicht weiterhin sogenannten Stararchitekten auf den Leim gehen, die ihre hundert Jahre alte Moderne propagieren. Man kann modern, funktional UND schön bauen! Das ist weder verboten, noch wird dadurch die Kaiserzeit verherrlicht. Wie sagte Gerhard Schröder zum Berliner Stadtschloss so schön: "Ich ziehe das Schloss vor, einfach weil es schön ist." Die Menschen sehnen sich nach Schönheit, nicht nach Ödnis. Ein weiterer Vertreter der ästhetischen Askese würde diese Stadt nur noch weiter spalten und das kann unmöglich das richtige Zeichen für die Zukunft sein. Die Politik trägt Verantwortung gegenüber den normalen Bürgern, nicht gegenüber einer abgehobenen Kaste von Architekten (die insgeheim gerne in den sanierten Altbauvierteln der Republik wohnen).

Zeitpunkt des Erstellens 18. Dezember 2018

Fassadengestaltung

Um ein lebendiges Viertel zu erreichen, muss auf folgende Aspekte geachtet werden:

-abwechslungsreiche Dachgestaltung, keine Flachdächer (die dann ja sowieso nie begrünt werden, was immer das Standardargument für Begrünung ist), sondern Schräg- Mansarddächer mit Dachgauben in unterschiedlicher Ausformung

-abwechslungsreiche Fassadengestaltung, monotone Flächen vermeiden

-dresdentypische Materialien verwenden, vorzugsweise Sandstein

-Orientierung der Fassadengestaltung am gegenüberliegenden Rathausbau

Alles Andere wird nur wieder zu Klötzen führen!

Gegenstände

    • Architektur
    • Funktionale Nutzung
    • Digitale Verwaltung
    • Freizeit und Begegnung
    • Was ist noch wichtig?

    Status

    • Status Beendet
    • Zeitraum 04.12.2018 bis 18.12.2018
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