...mit einem frisch sanierten Sachsenbad...
... als Zeugnis, dass Dresden unter Baukultur nicht nur Barock, Gründerzeit und Jugenstil zählt, sondern auch seine architektonischen Schätze aus allen Epochen zu schätzen weiß. 1928 wurde mit dem Bau des Volksbades Dresden-Nordwest in der Wurzener Straße in Dresden-Pieschen, später auch Sachsenbad genannt, begonnen. Am 2. November 1929 fand die Einweihung des Volksbades statt.
Mit dem Bau wurde die neuesten Erfahrungen auf dem Gebiet des Bäderwesens berücksichtigt und einem dringenden Bedarf entsprochen, der sich aus der großen Bevölkerungsdichte des Stadtteils und den schlechten Wohnbedingungen entwickelt hatte. Das Sachsenbad besaß eine Dampfbadeabteilung, 33 Wannenbäder, 14 Kurbäder, 2 Sitzbäder, 16 Brausebäder sowie einen Gymnastiksaal. Die Kurbadeabteilung stand unter der Leitung eines Arztes. Das Bad wurde mit einem Schwimmbecken von 25m x 11m eine der größten Schwimmhallen Dresdens. Bei sportlichen Veranstaltungen bot es auch Zuschauern und Zuschauerinnen Platz.
... als Stadtteilzentrum, in dem sich Jung und Alt treffen und austauschen können. Wo es eine gesicherte medizinische Versorgung gibt, Angebote rund um Körperpflege, Fitness, Spa. Das alles zentral im Stadtteil gelegen und auch gut mit dem ÖPNV erreichbar. So findet nicht nur Identifikation der Pieschner mit ihrem Stadtteil sondern aller Dresdner mit ihrem Lebensraum statt.
... als Zentrum für Gesundheit, Prävention, Wassersport. Während in anderen Bädern Saunabereiche aufwendig nachgerüstet werden, stehen im Sachsenbad diverse Nebenflächen für Therapie und Wellness zur Verfügung. Neben Sauna, Kneipp-Anwendungsräumen, Wickel- und Packungsraum sowie Unterwasser-massage könnte die Einordnung eines Pflegebades älteren und behinderten Bürgerinnen und Bürgern medizinische und Reinigungsbäder ermöglichen. Unter therapeutischer Betreuung kann Kardio-Training stattfinden. Nicht zuletzt gibt es das Wasserbecken, das zum Schwimmenlernen, Freizeitschwimmen und Wassersport geeignet ist.