Umfrage Stadt Pirna Verkehr und Mobilität

Digitale Beteiligung zur zukünftigen Entwicklung der B172

  • Status Aktiv
  • Zeitraum 19.01.2026 bis -
  • Teilnehmer 159 Teilnehmer
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B 172, Foto: Stadtverwaltung Pirna

Der Stadtrat der Stadt Pirna hat am 9. September 2025 beschlossen, für den Bereich zwischen Gottleuba, der Clara‑Zetkin‑Straße, der B172 und dem Ernst‑Thälmann‑Platz vorbereitende Untersuchungen einzuleiten. Ziel dieser Untersuchungen ist es festzustellen, ob und in welchem Umfang eine städtebauliche Sanierung notwendig ist und welche Entwicklungsmöglichkeiten sich für das Gebiet ergeben.

Im Rahmen dieser Untersuchungen werden bauliche, strukturelle sowie städtebauliche Herausforderungen erfasst und ausgewertet. Auf dieser Grundlage entsteht ein Konzept für die zukünftige Entwicklung des gesamten Bereichs. Das bereits 2025 erarbeitete Städtebauliche Entwicklungskonzept (SEKo) für die Clara‑Zetkin‑Straße wird dabei auf die angrenzenden Gebiete erweitert.

Ein besonderes Augenmerk liegt darauf, die Wohn- und Gewerbestrukturen zu stärken, neue Grünflächen sowie sichere Fuß- und Radwege zu schaffen und den durch die perspektivische Rückstufung der B172 künftig freiwerdenden Verkehrsraum attraktiv und hochwertig umzugestalten.

Die B172 ist derzeit eine der wichtigsten Verkehrsachsen Pirnas und wird täglich von bis zu 31.000 Fahrzeugen genutzt. Mit der geplanten Ortsumgehung Süd wird eine deutliche Entlastung der Dresdner Straße, Königsteiner Straße, Schandauer Straße und Krietzschwitzer Straße erwartet. Vorgesehen ist eine abschnittsweise Abstufung: zur Staatsstraße bis zur Feldschlösschenkreuzung, zur Kreisstraße zwischen Feldschlösschenkreuzung und Struppener Straße sowie zur Gemeindestraße von der Struppener Straße bis zum Knotenpunkt mit der Südumfahrung. Mit der Freigabe der Ortsumgehung wird die Baulast der Straße an die Stadt Pirna übergehen.

Zur fachlichen Begleitung dieses Prozesses wurde die KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH beauftragt.

Bei der städtebaulichen und verkehrlichen Entwicklung gilt es neben den fachlichen und planerischen Belangen insbesondere die Perspektiven der Bürger sowie der Anlieger einzubeziehen. In diesem Sinne sieht die Stadtverwaltung einen zweistufigen Beteiligungsprozess vor, der mit einer öffentlichen Beteiligungsveranstaltung am 22. Januar 2026 um 17 Uhr im Großen Ratssaal, Am Markt 1/2 in Pirna beginnt. Ziel der Veranstaltung ist es, die Interessen und Anregungen der Bürger aufzunehmen.

Darauf aufbauend besteht eine digitale Beteiligungsmöglichkeit, sodass sich Interessierte auch online einbringen können. Die Ergebnisse beider Beteiligungsformate werden in einer weiteren öffentlichen Veranstaltung vorgestellt, ausgewertet und in die folgenden konkreten Planungen einbezogen.

Die Stadt Pirna bedankt sich für die Mitwirkung und den Beitrag zu einer zukunftsorientierten Entwicklung des Gebietes.

Wo sehen Sie Gefahrenstellen?
Welche Qualität bzw. Wirkung soll die B172 durch ihre Herabstufung entfalten?
Was verbinden oder assoziieren Sie mit der B172 bzw. einzelnen Teilbereichen?
Welche Nutzungen bzw. Funktionen müssen dringend gestärkt werden?
Welche Defizite sehen Sie bei der verkehrlichen Erschließung der B172?
  • Barrierefreiheit, Anpflanzung von Bäume, Grünflächen, Aufwertung der umliegenden Gebäude, Verkehrsleitsystem, Fahrradstellplätze, Ausbau ÖPNV
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Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit

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Tel.: 03501 556-241

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