Umfrage Landeshauptstadt Dresden Verkehr und Mobilität

Umfrage zu den Varianten für die Neugestaltung der Nöthnitzer Straße

Ausgangssituation

Auf der Darstellung ist der aktuelle Querschnitt für die Nöthnitzer Straße dargestellt. Im rechten Bereich wird die aktuelle Situation auf der Nöthnitzer Straße für die fünf Aspekte Kfz-Verkehr, Radverkehr, Fußgänger, öffentlicher Nahverkehr/Bus, Parken und Bäume anhand von Smileys dargestellt.

Die Darstellung zeigt beispielhaft am Querschnitt Georg-Schumann-Straße – Helmholtzstraße die aktuelle Situation des Straßenraumes zwischen Bergstraße und Münchner Straße. © Amt für Stadtplanung und Mobilität

Aktuelle Situation des Straßenraumes

Die Nöthnitzer Straße im Dresdner Stadtteil Plauen soll zwischen Münchner Straße und Bergstraße neugestaltet werden. Ziele der Sanierung sind eine sichere und komfortable Gestaltung für alle Verkehrsarten und -teilnehmer (Radfahrer, Fußgänger, öffentlicher Nahverkehr/Bus (ÖPNV), Pkw/Krad), die Modernisierung der Gehwege und die Klärung der Parksituation. Autofahrer sollen ihre Fahrzeuge in Zukunft nicht mehr auf dem Gehweg, sondern in Parkbuchten abstellen, damit Fußgänger die Gehwege ohne Hindernisse nutzen können. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Erhalt möglichst vieler Bäume.

Die Nöthnitzer Straße ist geprägt durch die Überlagerung verschiedener Interessen. Zum einen sind verschiedene Verkehrsteilnehmer (u. a. Radfahrer, Fußgänger, Autofahrer, öffentlicher Nahverkehr wie Bus) unterwegs oder parken dort. Zum anderen gibt es ein städtebauliches Umfeld. Dieses besteht aus den vorhandenen und geplanten Wohnhäusern und den im Süden angrenzenden Gebäuden der Technischen Universität („Campus-Süd“) sowie dem geplanten Südpark. Da die aktuelle Campus-Fläche für die Errichtung weiterer Forschungseinrichtungen nicht mehr ausreicht, soll der "Campus-Süd" in den kommenden Jahren als Wissenschaftsstandort der TU Dresden weiterentwickelt werden. Die Entwicklung des Südparks beinhaltet das Anlegen von Wegen im Gebiet als langfristige Aufgabe. Zudem gibt es auf der Südseite der Nöthnitzer Straße einen ortsbildprägenden Baumbestand. Es handelt sich um etwa 140 Bäume im Grünstreifen. Zwischen Münchner Straße und Helmholtzstraße stehen sie als Doppelreihe, zwischen Helmholtzstraße und Bergstraße einreihig.

Da der verfügbare Straßenraum begrenzt ist, ist es nicht möglich, alle verkehrlichen und gestalterischen Anforderungen vollständig zu berücksichtigen. Deshalb muss die Planung innerhalb der Konfliktfelder Kfz-Verkehr, öffentlicher Nahverkehr/Bus, Radverkehr, Fußverkehr und dem Erhalt möglichst vieler Bäume abwägen. 

Aktuelle Problemfelder
  • Die Nöthnitzer Straße ist eine Hauptverkehrsstraße mit etwa 7.000 Fahrzeugen am Tag. Die Fahrbahn ist circa sechs Meter breit. Es existieren ungefähr 150 Pkw-Stellplätze.
  • Die Buslinie 85 befährt die Nöthnitzer Straße, aber die Haltestellen (Plauen/Nöthnitzer Straße, Regensburger Straße, Helmholtzstraße) sind nicht barrierefrei.
  • Die Nöthnitzer Straße ist eine sehr wichtige innerstädtische Radroute (im Radverkehrskonzept der Landeshauptstadt Dresden Kategorie IR III – innergemeindliche Radhauptroute). Aktuell gibt es keine Radverkehrsanlagen. Die Gehwege sind für den Radverkehr freigegeben.
  • Der nördliche Gehweg ist aktuell zwischen 4 und 4,30 Meter breit. Die gleichzeitige Freigabe des Gehweges für den Radverkehr und auch für parkende Fahrzeuge bringt ein Sicherheitsrisiko für alle Nutzer mit sich. Der südliche Gehweg ist etwa 2,50 Meter breit. Er ist durch einen breiten Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt. Auf beiden Seiten der Nöthnitzer Straße befinden sich Einrichtungen der TU Dresden. Vor allem zwischen der Georg-Schumann-Straße und Zeunerstraße wechseln Fußgänger häufig die Straßenseite ohne ausreichende Möglichkeiten zur sicheren Überquerung. Das führt zu einem erhöhten Unfallrisiko.
Beispiele für aktuelle Problemfelder auf der Nöthnitzer Straße

Das Bild zeigt einen Radfahrer auf dem frei gegebenen Gehweg auf der Nöthnitzer Straße. Das Bild zeigt Fußgänger bei der Überquerung der Nöthnitzer Straße.

Bild links: Radfahrer auf dem frei gegebenen Gehweg, Bild rechts: Fußgänger bei der Überquerung der Straße

Das Bild zeigt Institute und Gebäude der TU Dresden, welche sich an der Nöthnitzer Straße befinden. Das Bild zeigt eine nicht-barrierefreie Haltestelle ohne Wetterschutz an der Nöthnitzer Straße.

Bild links: Institute und Gebäude der TU, Bild rechts: nicht-barrierefreie Haltestelle ohne Wetterschutz 

Das Bild zeigt Bäume an der Nöthnitzer Straße - doppelreihig im Süden (links), im Norden einreihig (rechts). Das Bild zeigt eine Radfahrerin im sogenannten Mischverkehr auf der Nöthnitzer Straße.

Bild links: Bäume doppelreihig im Süden (links), im Norden einreihig (rechts), Bild rechts: Radverkehr auf der Nöthnitzer Straße 

© Alle Fotos: Amt für Stadtplanung und Mobilität

Gegenstände

  • Übersichtsplan
    • Ausgangssituation
    • Variante 1 – Abwägung der Aspekte
    • Variante 2 – Abwägung der Aspekte
    • Variante 3 – Abwägung der Aspekte
    • Variante 4 – Abwägung der Aspekte
    • Variante 5 – Abwägung der Aspekte
    • Vergleich der Varianten

    Status

    • Status Beendet
    • Zeitraum 09.06.2022 bis 07.07.2022
    • Teilnehmer 1871 Teilnehmer
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    Datenschutzerklärung Online-Befragung zu den Varianten für die Neugestaltung der Nöthnitzer Straße

    Im Rahmen dieser Online-Befragung möchte die Landeshauptstadt Bürgerinnen und Bürger zu ihren Wünsche und zu ihrer Vorzugsvariante für die Neugestaltung der Nöthnitzer Straße befragen. Die Teilnahme an dieser Befragung ist freiwillig. Bei Nicht-Teilnahme entstehen Ihnen keine Nachteile. Im Fragebogen werden nähere Informationen zu Ihrer Person erbeten. Das Alter sowie Ihre Verbindung zur Nöthnitzer Straße werden abgefragt. Andere personenbezogene Daten wie Name, Adresse, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse werden nicht erhoben. Sämtliche Daten werden anonym gespeichert und verarbeitet. Eine Zuordnung der Daten zu Ihrer Person ist grundsätzlich nicht möglich. Die Daten werden so lange gespeichert, wie dies für die Durchführung und Auswertung der Befragung erforderlich ist. Spätestens zwei Jahre nach Abschluss dieses Prozesses werden Ihre Daten gelöscht.

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