Verkehrsorganisation

Maßnahmenempfehlungen zur Verkehrsorganisation

  • Verkehrslenkung zu den Park - and Ride-Plätzen
  • Einrichtung eines Parkleitsystems mit Anzeige freier Parkplätze im Internet
  • Einrichtung eines Besucherleitsystems mit Anzeige freier Plätze für Restaurant und Besucherplattform im Internet
  • Steuerung der Besucherströme über zu buchende Zeitfenster
  • Verkauf von Online-Tickets
  • Kombinierte Tickets für Fernsehturm und ÖPNV
  • Kombination mit weiteren touristischen Angeboten
  • Verkehrsrechtliche Beschränkungen im Umfeld des Fernsehturms für Besucher

Wie beurteilen Sie die Empfehlungen zur Verkehrsorganisation? Haben Sie Hinweise oder alternative Lösungsvorschläge?  Bringen Sie hier Ihre Beiträge und Anmerkungen ein oder bewerten Sie bereits genannte Anregungen.

Beiträge (5)

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 49 Min

Ersatzbau für den am Bühlauer Gymnasium weggefallenen P+R-Platz sichern!

In das Verkehrskonzept zum Fernsehturm soll der Ersatzbau für den am Bühlauer Gymnasium weggefallenen Park- & Ride-Platz einbezogen werden.

In dem am 19. Juni 2020 in der Einwohnerversammlung im Kulturpalast vorgestellten Verkehrs- und Mobilitätskonzept wird der Bereitstellung von ausreichend Parkplätzen für den Individualverkehr der Fernsehturmbesucher ein hoher Stellenwert eingeräumt. Das untersuchte Straßennetz schließt in Bühlau das Gebiet bis zur Grundstraße ausdrücklich ein (Folie 8 der Präsentation). Als Lösungsvorschlag ist der Bau des P+R-Platzes Rossendorfer Straße vorgesehen. Dieser Standort wird allerdings schon seit einigen Jahren als Ersatzbau für den am Bühlauer Gymnasium wegen der Schulerweiterung weggefallenen P+R-Platz geplant. Der unabhängig vom Fernsehturm bestehende Parkplatzbedarf für Pendler wird im Konzept offenbar nicht berücksichtigt.

Die Notwendigkeit eines neuen P+R-Platzes wurde lange vor den Fernsehturmplänen anerkannt, so beispielsweise auf einer Einwohnerversammlung am 26.10.2017 im Gymnasium Bühlau. Der Stadtrat hat die Dringlichkeit mit Beschluss vom 26.09.2019 bestätigt. Als Anwohner an der Einmündung Kirschauer - / Neukircher Straße kann ich die Notwendigkeit eines neuen P+R-Platzes im Umfeld des Ullersdorfer Platzes auf Grund mehrerer Unfälle vor unserer Haustür bezeugen. Die zahlreich abgestellten PKW von Arbeitspendlern, Kunden und Patienten führen wochentags häufig zu Verkehrskonflikten. Vor allem große Lieferfahrzeuge, die das Küchenmöbelgeschäft Lohse an der Grundstraße, die Fa. John Fahrzeugbau oder die Kita in der Neukircher Straße 20 anfahren, kommen beim Abbiegen oder Wenden in der Wohngebietsstraße in Schwierigkeiten.

Es wäre also ein Fehler, die seit mindestens 2014 durchgeführten Planungen des P+R-Platzes Sohlander Straße (Bebauungsplan Nr. 3000, Dresden-Bühlau Nr. 9 vom 17. Mai 2018) nicht in die Fernsehturmpläne einzubeziehen. Leider hat Herr Zahn vom Ingenieurbüro Spiekermann in seinem Vortrag am 19.06.2020 dazu nichts gesagt. Möglicherweise fiel eine Betrachtung dieser Frage dem Urteil des OVG Bautzen vom 27.02.2020 zum Opfer? Die festgestellte Rechtsunwirksamkeit der Satzung (laut Amtsblatt vom 02.07.2020) darf nicht dazu führen, das jahrelange Ringen um einen neuen P+R-Platz erfolglos zu beenden.

Es sollte deshalb umgehend ein neues Planverfahren für die Sohlander Straße (wenn das erfolgversprechend ist?) begonnen oder eine andere tragfähige Lösung gefunden werden.

Wilfried Trompelt

Zeitpunkt des Erstellens 4. Juli um 07:54

Wachwitzer Bergstraße - Oberwachwitzer Weg - 90 ° Kurve

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie wollen Sie bei einem steigenden Verkehrsaufkommen durch die Eröffnung des FT die Schädigung der drei angerenzenden Grundstücke und Einrichtungen der Stadt wirksam verhindern? Schäden an den Grundstücksbegrenzungen, Straßenschildern, Straßenlaternen, welche durch wild gewordene Verkehrsteilnehmer entstehen (siehe Foto).

Geschwindigkeitskontrollen gab es hier noch nie, scheint sich für die Stadt nicht zu lohnen, Laubbeseitigung, Totholzausschnitt, Reinigung der Gullis findet nur widerwillig oder in unrealistisch großen Abständen statt, dies alles ist im "Mobi" unberücksichtigt was Durchführung und Kosten betrifft.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Katscher

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 29. Juni um 22:49

Verhinderung der Blechlawine?

Das Konzept sieht richtig vor, dass man den mobilisierten Individualverkehr (MIV) hin zu und rund um FT verhindern möchte - richtig so, Kompliment an die Planer, da haben Sie mal was verstanden. Aber, die Lösung wie dieser verhindert werden soll  ist doch eher dürftig. Man will, dass die FT Besucher in Busse umsteigen. Ja, das ist ein frommer Wusch, mehr aber auch nicht. Heutzutage wird sicher keiner je nach Tageszeit in 40-50 Minuten zum P&R Rossendorfer Str. fahren um dann in eienen überfüllten Bus zum FT umzusteigen. Mal ganz davon abgesehen, dass man da zumindest unter der Woche wharscheinlich eh keinen Parkplatz bekommt, da der P&R, ja hauptsächlich für die Pendler gedacht ist, die da früh ihr Auto hinstellen und es Abends wieder abholen. D.h. was der durchscihnittliche Tourist machen wird, ist einfach über Ullersdorfer Platz und Quohrener Str. gen FT zu fahren. Das macht dann an einem sonnigen Tag sicher mehrere hundert Autos mehr aus die durch Gönnsdorf brettern (Die Strecke ist schon jetzt eine Rennstrecke und für Radfahrer und Fußgänger nur unter Lebensbedrohung zu meistern). Alternativ hangeln sich selbige auch von unten die Wachwitzer Bergstr. hoch - einige werden auch versuchen es noch kürzer zu schaffen von der Pillnitzer den Oberwachwitzer Weg hoch - da freu ich mich persönlich dann schon drauf auf die Gesichter! Wenn Sie es dann aber geschafft haben am FT anzukommen werden sie feststellen, dass die Stadt da gar keine Parkplätze vorgesehen hat (eben um die PKW zu vermeiden, auf Seite 43 des Mobi Konzeptes steht das so: „der Verzicht auf öffentliche Parkplätze direkt am Turm und in der Umgebung zusätzlichen Pkw-Verkehr vermeidet“). Das führt dann zu dem was die Verwaltung immer liebvoll schleichverkehr nennt. D.h. die besucher fahren dann kreuz und quer durch die Wohngebiete um dann am Ende mangls Parkplätzen eben doch irgendwo illegal zu parken. Beschilderung wird daran sicher niemand hindern. Apropos, amtliche Beschilderung ist ja noch gar nicht so richtig vorgesehen, wahrscheinlich, weil ein "Anlieger frei" Schild zwar tatsächlich verkehrsrechtlich die Besucher des Fernsehturms duchlassen müßte, aber all diejenigen die vom Hochland in die Stadt wollten daran rechtlich hindern würde. Schilder werden also definitiv nicht den gewünschten Effekt haben. Die einzig wirksame Methode um den Infdividualverkehr abzuhalten wären Schranken , oder Grenzposten unten an der Wachwitzer Bergstr. und Staffelsteinstr. und oben in Gönnsdorf an der Pappritzer Str.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 24. Juni um 21:27

Fernsehturm oder weiterhin schlechte Straßen

In den Ortschaften des Schönfelder Hochlandes (Gönnsdorf, Weißig, Schönfeld, Pappritz) wuchsen die Einwohnerzahlen deutlich, der Individualverkehr nahm zu, aber leider wurden relevante Verkehrsprojekte in den letzten Jahren stets nur diskutiert, aber leider nie umgesetzt. Genannt seien hier die Verlängerung der Linie 11 bis Weißig oder wenigstens bis zur Rossendorfer Straße, die Umgestaltung des Ullersdorfer Platzes, die Einrichtung eines P&R-Parkplatzes am Ullersdorfer Platz (vor allem nach dem Wegfall der Parkplätze durch die Erweiterung des Gymnasium Bühlaus), der grundhafte Ausbau der Staffelsteinstraße sowie der Wachwitzer Bergstraße. Es wurde also über die Jahre schlichtweg verpasst, die Verkehrsanbindung des Schönfelder Hochlands der neuen Bedeutung als attraktives Wohnumfeld anzupassen. Es ist natürlich reizvoll, wenn nun plötzlich über Fördermittel diese Verkehrsprojekte für die Stadt preiswerter werden könnten. Und sicherlich könnte das Fernsehturmprojekt eine Initialzündung auch für eine angemessene Erschließung des Hochlandes sein. Nicht nachzuvollziehen ist aber, dass der Oberbürgermeister bei der Einwohnerversammlung die Realisierung wichtiger, seit Jahren diskutierter Verkehrsprojekte in einen Zusammenhang mit der  Eröffnung des Fernsehturms bringt nach dem Motto: kommt der Turm nicht, dann bleiben die Straßen schlecht (siehe Video der Einwohnerversammlung ab der 84. Minute). Die Erschließung des Hochlandes und das Fernsehturmprojekt müssen auch unabhängig voneinander diskutiert werden dürfen. Es muss legitim sein, die Umsetzung der Sowieso-Projekte fordern zu dürfen, auch ohne für die Eröffnung des Fernsehturms zu plädieren. Die Sowieso-Pläne müssen umgesetzt werden, da sie für die Einwohnerschaft des Hochlandes wichtig sind und zudem auch für die Anwohner der Bautzner Landstraße, der Grundstraße, der Pillnitzer Landstraße, der Körner- und des Schillerplatzes, die von der Zunahme des Individualverkehrs ins Hochland betroffen sind. Die Staffelsteinstraße muss ertüchtigt werden, so oder so, die jetzigen Zustände sind unhaltbar. Die Sowieso-Pläne werden meines Erachtens gerade einmal den Anforderungen des aktuellen IST-Zustandes gerecht, sie als Verkehrskonzept für den Fernsehturm zu verkaufen, kommt fast einer Mogelpackung gleich. Entschlackt man das Mobilitätskonzept um diejenigen Maßnahmen, die sowieso anstehen und dringend erforderlich sind, dann bleibt offen, wie der zusätzliche Besucherstrom auf den Fernsehturm bewältigt werden soll. Fernsehturm oder weiterhin schlechte Straßen? Das wäre leider das Eingeständnis einer vollkommen verfehlten Verkehrspolitik in den letzten Jahren. 

von sneupert
Zeitpunkt des Erstellens 23. Juni um 23:33

Verkehrsentwicklung und Gefahren für Wohngebiete

Wachwitzer Höhenweg ist mit großen Bussen überlastet. Auch nach Ausbau geht er direkt durch ein Wohngebiet und die Durchfahrt von Groß und Kleinbussen senkt die Lebensqualität. Unwahrscheinlich das sich die Autofahrer auf Shuttlebusse lenken lassen. Gefahr, dass inoffiziell versucht wird so nah wie möglich an den Fernsehturm heranzufahren, die Wohnstrassen werden dadurch überlastet und zugeparkt, der Motorenlärm ist an Neigungsstrassen deutlich höher. Gefahr, das die Staffelsteinstrasse nach dem bereits beauftragten Ausbau völig überlastet wird und etwa wie die Grundstrasse zum Zubringer verkommt. Unklar wie das Verkehrsaufkommen am Blauen Wunder sich auf die Lebensqualität und Staufrequenz auswirken wird. Ein durch und durch wahnwitziger Plan. Zerstörung gewachsener Dorfstruktur für einen fraglichen wirtschaftlichen Erfolg. 

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    Status

    • Status Aktiv
    • Zeitraum 23.06.2020 bis 19.07.2020
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