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Beiträge (30)

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. Juli um 20:39

Sinnhaftigkeit des Fersehturms/Verkerhrskonzept

Ohen Frage ist die Rekonstruktion/Saniierung der von der Pillnitzer Str. auf die Höhe führenden Straßen (u.a. Staffelsteinstr.) eine entscheidende Aktivität, die  auch ohne  Aufbesserung der Nutzung des Fernsehturm als Aussichtspunkt/Gastronomie) essentiell ist. In dem Sinne sind alle Aktivitäten vorrangig zu betreiben.

Darüber  hinaus ist die Umwidmung/Umgestaltung des Fernsehturms für Besucherverkehr eine Frage, die sehr mit den Aktivitäten der Schildbürger zu vergleichen ist. Sie ist sinnlos, Finanzen und Kapazits verschlingend und  letzten Endes angesichts der aktuellen Situation und deren Folge als kriminell zu bezeichnen. Darin ist kein perspektivischer Schafsinn der Stadtoberen zu erkennen sondern eine totale Verkennung der Prioritäten.

B. T.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. Juli um 19:21

Eröffnung des FT eine Vision ?

Verschiedene Protagonisten bezeichnen die Wiedereröffnung des Dresdner Fernsehturms als "Vision". Was für ein Blödsinn! Wie kann eine WIEDEReröffnung visionär sein? Die aktuelle "Vision" besteht darin, ein Konzept der 60er Jahre für toll zu finden und es 1:1 wieder so herzurichten: Aussichtsplattform und Cafe. Die Änderungen gegenüber 1969, bspw. die am Fuß verortete Küche, sind nicht visionär, sondern brandschutzbedingt. Die Wiedereröffnung - und das sagt der Name ja schon - hat keinen zukunftsweisenden Charakter. Nicht einmal die Seilbahn wäre im Ansatz neu. Das Verkehrskonzept ruht auf Anreise im MIV und Umstieg auf Dieselbusse.

Demgegenüber sind die als Vision dargestellten Neu- und Umbauten bzw. neue verkehrspolitische Maßnahmen wie Amphibienfahrzeuge und Magnetbahnen keine Visionen sondern gequirlte K.... hier schreibe ich bisser nichts, wegen der Forumsregeln.

Eine Stadt, die sehenden Auges auf die Schliessung des Blauen Wunders tatenlos hinsteuert, sollte gesenkten Kopfes erstmal Hausaufgaben machen bevor hier überhaupt eine Diskussion über die Generierung neuer Verkehrsströme losgehen kann. Die Stadt Dresden sollte sich eingestehen, dass infrastrukturelle Visionen nicht ihre Stärke ist. Wers nicht glaubt macht bitte eine Rundfahrt übers Blaue Wunder, Bautzner Strasse, Ullersdorfer Platz, Quorener Strasse, Schönfelder Landstrasse, Staffelsteinstrasse runter und Wachwitzer Bergstrasse wieder hoch. Dann das Auto auf dem verbliebenen Fernsehturm-Parkplatz abstellen und eine Rundwanderung in den Wachwitzgrund runter und am Johannisturm (war auch mal ein Aussichtsturm!) vorbei wieder hoch. Mit dem Gedanken, dass sich hier bald 250.000 zusätzliche Menschen bewegen werden, hat sich sicherlich jede Vision dann erledigt. Wenn nicht, empfehle ich .... auch wieder so ein Fall für die Forumsregeln. Ich wollte irgendwas mit "Arzt" schreiben :-)

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. Juli um 19:02

Offene Fragen bisheriger Studien

Die Stadt Dresden hat schon eine ganze Menge Geld für Studien rund um das Thema Fernsehturm ausgegeben. Alle Studien enden mit einer Aufzählung offener Fragen. Ohne das diese bantwortet waren, wurde bereits die nächste Studie in Auftrag gegeben. Als Ergebnis bleibt eine Aufzählung von Fragen, die teilweise wesentlich für das weitere Vorgehen sind. Bitte, liebe Stadt, macht erstmal diese Studien zu Ende, sprich: gebt Antwort auf die dort formulierten Fragen und denkt dann faktenbasiert und ostalgiefrei über Sinn oder Unsinn einer Wiedereröffnung nach. Ohne die beantworteten Fragestellungen kann kein vollumfänglich tragbares Konzept erstellt werden.

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Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 5. Juli um 12:23

Staffelsteinstrasse

Leider kommt man als Anwohner nicht umhin zu vermuten,dass der zeitliche Zusammenhang mit der Einbahnstrassenregelung Staffelsteinstrasse / Wachwitzer Bergstrasse kurz vor der Einwohnerversammlung (ohne Information der Anwohner,) besteht. Sollte dies eine Erpressung zur Zustimmung werden? Der Turm kommt, dann bekommt ihr Strassen, Wege und Radtrassen, sonst geht ihr leer aus? 

[Anmerkung der Moderation: Die halbseitige Sperrung hat das Straßen- und Tiefbauamt veranlasst, nachdem sich herausstellte, dass die Staffelsteinstraße bei einer Befahrung in beiden Richtungen nicht mehr verkehrssicher ist. In so einem Fall muss der Straßenbauträger unverzüglich die notwendigen Maßnahmen ergreifen, und er tat dies mit der halbseitigen Sperrung. Dass dies zeitlich zusammentraf mit der Diskussion über den Fernsehturm ist reiner Zufall.

Die Sanierung der Staffelsteinstraße ist notwendig und geplant. Aktuell fehlt dafür allerdings das Geld. In früheren Jahren konnte die Landeshauptstadt Dresden für Straßenbaumaßnahmen Förderanträge beim Freistaat stellen. Bis auf Weiteres nimmt der Freistaat aber keine Förderanträge mehr entgegen, sondern bearbeitet erst die schon vorliegenden Anträge. Folglich kann die Sanierung nur aus Eigenmitteln der Stadt finanziert werden. Diese stehen aufgrund einer coronabedingten Haushaltssperre aktuell nicht zur Verfügung. Deshalb wird sich die Sanierung verzögern und kann frühestens mit dem Doppelhaushalt 2021/22 erfolgen.]

geändert von Landeshauptstadt Dresden am 9. Juli um 10:31

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 2. Juli um 23:32

Fernsehturmausbau unnötig

Ich lehne es ab mit soviel Aufwand den Fernsehturm zur Touristenattraktion auszubauen. Dresden hat genug touristische Attraktionen. Es gibt an so vielen Stellen der Elbhänge schon atemberaubende Weitblicke in die Landschaft, dass man nicht extra auf einen Fernsehturm dafür steigen muss. Jedenfalls nicht bei den Unsummen, die das Projekt verschlingen wird und der Unmöglichkeit den Turm für starke Besucherströme zugänglich zu machen ohne den Wohn-und Erholungscharakter der umliegenden Gebiete erheblich zu beinträchtigen.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 1. Juli um 19:35

Kita-Gebühren erhöhen, Beiträge für Kultur reduzieren und antiken Fernsehturm erschließen?

Zunächst vielen Dank für die Gelegenheit zur Stellungnahme!

Ich verfolge die Debatte rund um den Fernsehturm in Dresden seit einer Weile mit einer Mischung aus Verwunderung, Enttäuschung und Verärgerung. Dabei gebe ich gerne zu, dass die meisten in Deutschland gebauten Fernsehtürme Architektur-Ikonen sind und das Stadtbild oft auf eine besondere Weise prägen, so sicher auch in Dresden am schönen Elbtal. Aber würde es nicht reichen, den Turm für Führungen zu öffnen? Ein Verein, der sich darum kümmert, könnte gezielt gefördert werden, die Stadt könnte etwas begleitende Werbung machen. Aber mehr als das?

Mal im Ernst: wer kommt auf die abenteuerliche Idee, dass 250.000 Menschen im Jahr den Telespargel besichtigen wollen? Jahr für Jahr? Die im Herzen der Stadt gelegenen Alten Meister - eines der Top-Museen in Deutschland - ziehen im Jahr etwa 350.000 Besucher an. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Und es ist ja auch nicht wirklich verwunderlich, dass sich noch kein Betreiber für ein Lokal gefunden hat.

Man kann ja im Übrigen die Sowieso-Kosten - wenn sie auch post Corona einer kritischen Prüfung mit Blick auf nachhaltigen Verkehr standhalten - eingehen. Aber jeder weitere Cent ist auch ins Verhältnis für die angekündigten Erhöhungen von Kita-Gebühren (meine Kinder sind schon groß) und die Kürzungen im übrigen Kulturbereich in der Stadt Dresden zu setzen. Und da wüsste ich sehr genau, wofür ich mich entscheide. Sicher nicht für ein Konzept, das nicht trägt und in die Vergangenheit investiert. Ein bisschen mutiger und zukunfts-gewandter darf die städtische Politik schon sein.

Nils Geißler, Dresden

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 1. Juli um 09:31

Fernsehturm falsche prioritäten

Statt den Fernsehturm wieder zu öffnen, wo überhaupt z.Z. keine Möglichkeit besteht den dann zu erwarteten Verkehrsstrom zu beherschen, sollte das Geld lieber verwendet werden für die Dampfschifffahrt. 

Wir als Anwohner von Pappritz und Gönnsdorf sind z.Z. nur über in sehr schlechten Zustand befindliche Straßen zu erreichen. Die Staffelsteinstraße sollte seit Jahren in Ordnung gebracht werden! Jetzt ist sie nur noch als Einbahnstraße talwärts und die Wachwitzer Bergstraße aufwärts befahrbar. Das sind täglich ca. 8 km mehr Fahrstrecke und das soll mehrere Jahre so bleiben!!! Das ist eine Zumutung für die Umweltbelastung!!! Die andere Fahrstraße die uns noch zur Verfügung steht, wenn wir nicht direkt ins Elbtal fahren wollen, geht über Gönnsdorf zum Ullersdorfer Platz. Auch diese Straßen sind durch die starke Verkehrsbelastung in sehr schlechten Zustand. Ständig gibt es da Querrillen, so dass immer wieder nach ca. 2 Jahren am Fahrzeug die Stoßdämpfer gewechselt werden müssen. Die Verkehrssituation der Straßen für uns im Hochland ist ist die Note 5. Bringt endlich die Straßen in Ordnung und nicht noch mehr Verkehr durch unsere Ortschaften.

Das Geld was führ den Fernsehturm vorgesehen ist, bitte lieber für die Rettung der Dampfschifffahrt und für die Straßen im Hochland einsetzen.    

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 30. Juni um 12:19

Fernsehturm

Der Fernsehturm soll unter Beachtung berechtigter Anwohnerinteressen wieder eröffnet werden. Nachhaltigkeit und Zukunftstechnologien sollten Eingang bei der Umsetzung finden.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 30. Juni um 14:44

Autonome Busse

die wären innovativ. Aber die würden ja 40 Jahre dafür benötigen. So lange will keiner warten, deshalb sollen die Anwhohner mit stinkenden Dieselbussen leben müssen.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 1. Juli um 13:34

...sollte..

...und unter Beachtung der berechtigten Menschheitsinteressen sollte morgen der Weltfrieden herrschen...

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 30. Juni um 10:37

Koloss von Pappritz

Die Ausgabe derartiger Mengen an Steuergeld für Sanierungen und Wiederinbetriebnahme nebst Begleitkosten für das Pappritzer Bauwerk ist nicht gerechtfertigt. Das Geld wäre an anderen Stellen (Schulen, Pflege, sozialer Wohnungsbau, Fußwege, Radwege...) vernünftiger, nachhaltiger, umwelt- und einwohnerfreundlicher angelegt. 

Dürfte man heute ein derartiges Monstrum überhaupt neu in die Landschaft und Nachbarschaft setzen? Wohl kaum, und das ist gut so!

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 29. Juni um 21:11

Restaurants

Das Turmcafe erhält seine Attraktivität ausschliesslich durch den möglichen Fernblick. Zusätzlich soll jedoch am Turmfuß ein Restaurant erreichtet werden, damit der Betrieb des Turmcafes überhaupt möglich ist (Küche ist unten) und das ganze sich rechnet. Das heisst, es müssen Leute zum FT kommen, um dann in das Restaurant am Turmfuß einzukehren. Aus den Fenstern des Restaurants hat man einen sehr gewöhnlichen Blick auf einen Parkplatz oder einen Wald, das wars dann. Nothing special, was die Leute animieren würde, extra deswegen nach Oberwachwitz zu kommen, zumal die Anreise ja nicht so einfach möglich sein wird. Ich möchte hinweisen, dass in unmittelbarer Umgebung 3 Restaurants (eins davon inkl. Hotel) aus Rentabilitätsgründen geschlossen wurden: Wachbergschänke (aktuell wieder in Insolvenz), der Pappritzer Hof (jetzt Wohnungen und das Bettenhaus ist Asylunterkunft) sowie die Krone auf der Quorener Strasse. Will heissen: Das Potenzial für ein weiteres, gewöhnliches, Restaurant ist nicht vorhanden. Hinzu kommt die erschwerte Anfahrt und die Lage im Wohngebiet, die lange Feiern usw. verhindert. 

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