Im Rahmen der Machbarkeitsuntersuchung zur zukünftigen Infrastruktur für Brandschutz und Katastrophenschutz werden verschiedene Entwicklungsvarianten betrachtet. Eine davon ist die integrierte Standortentwicklung mit einem zentralen Standort für mehrere kreisliche Aufgaben und Dienstleistungen.
Für die folgenden Fragen wird ausschließlich dieser Untersuchungsfall betrachtet. Dabei wird angenommen, dass die feuerwehrtechnischen Dienstleistungen an einem zentralen Standort gebündelt und zugleich serviceorientierter organisiert werden. Denkbar sind beispielsweise Hol- und Bringdienste, dezentrale Übergabemöglichkeiten, zeitlich flexible Abhol- und Rückgabemöglichkeiten oder Poollösungen für geeignete Ausrüstung.
Welche dieser Servicebausteine tatsächlich umgesetzt werden könnten, ist derzeit noch offen. Mit der Befragung soll ermittelt werden,
wie sich die Nutzung der feuerwehrtechnischen Dienstleistungen unter diesen Bedingungen voraussichtlich entwickeln würde,
ob grundsätzlich Interesse an Poollösungen besteht und
welche zusätzlichen Dienstleistungen künftig benötigt werden.
Bitte beantworten Sie die Fragen aus Sicht Ihrer Stadt bzw. Gemeinde. Die Angaben dienen der Bedarfsabschätzung innerhalb der Machbarkeitsuntersuchung und stellen keine Vorfestlegung auf eine bestimmte Entwicklungsvariante oder ein späteres Leistungsangebot dar.
* Pflichtangaben
ZUKÜNFTIGE NUTZUNGSINTENSITÄT
STANDARDISIERTE AUSRÜSTUNG ZUR ERHÖHUNG DES SERVICEGRADS
Unter Poollösungen wird verstanden, dass geeignete Ausrüstung nicht ausschließlich einem einzelnen kommunalen Bestand zugeordnet ist, sondern innerhalb eines standardisierten Bestandes bewirtschaftet wird. Dies bildet die Voraussetzung, um den Servicegrad für Städte und Gemeinden zu maximieren.
Durch die Vorhaltung standardisierter, kompatibler Ausrüstung, kann bei der Abgabe unmittelbar technisch gleichwertige, einsatzbereite Ausrüstung ausgegeben werden. Damit kann die Einsatzfähikeit unverzüglich wieder hergestellt werden.
WEITERENTWICKLUNG DES FEUERWEHRTECHNISCHEN LEISTUNGSANGEBOTS
Das Feuerwehrtechnische Zentrum bietet bereits verschiedene technische Dienstleistungen für die Feuerwehren an. Hierzu gehören beispielsweise Leistungen im Bereich der Schlauchpflege und Atemschutztechnik sowie die Prüfung bzw. Kalibrierung von Gasmessgeräten.
Im Rahmen der Machbarkeitsuntersuchung soll geprüft werden, ob perspektivisch Bedarf an weiteren technischen Dienstleistungen besteht.
Büro der Beigeordneten
Fachreferent Koordinierungsstelle
Maik Hübschmann