Szenarien sind erweiterbar
Die genannten 5 Szenarien sind erweiterbar. I.S. der durch tfechner bereits genannten Stufen der Bürgerbeteiligung wäre es für Kommunen sicherlich hilfreich ein Szenario für kollaborative E-Partizipation (wie etwa ein Wiki) beschrieben zu bekommen.
Weitere Szenarien sind:
Rückmeldungen zu bestehenden Ideen, Projekten und/oder Vorhaben der Verwaltung werden gesammelt:
Mithilfe von kommentierbaren Vorhabenlisten arbeiten Kommunen wie z.B. die Stadt Gießen daran, ein frühes Stimmungsbild zu den geplanten Projekten zu erhalten und auch davon abhängig zu machen, inwieweit und auf welche Art ist diesbezüglich Bürgerbeteiligung braucht. Damit sind weitergehende Anforderungen verbunden, als hier beschrieben. Etwa die Kategorisierung, geolokalisierte und inhaltlich ausdifferenzierte Darstellung von kommunalen Projekten, die im laufenden Prozess editierbar bleiben müssen. Zudem sollte in so einem Szeanrio natürlich die Möglichkeit der Kommentierung und Bewertung gegeben sein.
Fragengeleitete bzw. abstimmungsgeleitete Beteiligungen:
Auch hierzu gibt es bereits Beispiele, die zeigen, dass eine Anwendung von Funktionalitäten nach diesem Szenario für Kommunen und Verwaltungen auf anderen föderalen Ebenen zweckdienlich sein könnten.
Fragen zur Position der Teilnehmenden, deren Antwortvorgaben nominal skaliert sind, folgt ein Kommentar bzw. Freitextfeld. So erhalten die Initiatoren sowohl quantitative als auch qualitative Ergebnisse.
Ideen zur Raumgestaltung
Über das Szenario, das für den Bereich Stadtplanung sinnvoll ist, hinausgehend, sollte der Bereich Stadtentwicklung und die dortigen Anforderungen an bürgerseitige Gestaltungsvorschläge mitgedacht werden.
Umkonkrete Gestaltungsvorshcläge der Nutzerinnen und Nutzer zu erhalten braucht es mehr als eine Kartenanwendung zur Geolokalisierung von Nutzerbeiträgen. Die Anforderungen aus denen hierzu Funktionalitäten abgeleitet werden könnten, sind in diesem Bereich weitreichender.