Dialog Sächsische Staatskanzlei Gesellschaft und Politik

Dialog zur KI-Strategie des Freistaates Sachsen

Wie werden wir zukünftig arbeiten? Wie sieht die medizinische Versorgung der Zukunft aus? Wie wird der Verkehr auf unseren Straßen laufen? Wie werden wir leben?

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) werden zukünftig grundlegende Veränderungen in nahezu allen Lebensbereichen bringen und neue Chancen auf Fortschritt eröffnen, zum Beispiel in der Medizin durch präzisere Diagnosemöglichkeiten, im Energiebereich durch die intelligente Verteilung von Netzlastspitzen oder bei der Mobilität durch KI-gesteuerte Verkehrsführung.

Der technologische Wandel bietet dabei nicht nur Chancen vor allem für Forschung und Wirtschaft, sondern er stellt uns auch vor gesellschaftliche Herausforderungen, etwa im Hinblick auf den Schutz der Privatsphäre sowie die Diskriminierungsfreiheit und Transparenz bei KI-Anwendungen und Algorithmen.

Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz aktiv gestalten

Um diese Chancen und Herausforderungen durch KI in Sachsen aktiv zu gestalten, wird aktuell eine KI-Strategie für den Freistaat Sachsen entwickelt. Sie soll bestehende sächsische Stärken ausbauen, zum Beispiel die sächsische Forschungslandschaft mit 23 außeruniversitären Einrichtungen und 11 Hochschulen, an denen KI-Methoden erforscht bzw. zu Forschungszwecken eingesetzt werden. Ebenso soll die Strategie Handlungsbereiche identifizieren, in denen wir besser werden können, etwa bei den Zugriffs- und Verwendungsmöglichkeiten auf relevante Datenbestände im Industriebereich oder dem Technologietransfer der Forschung in die Wirtschaft.

Die KI-Strategie soll ein Leitfaden sein und Handlungsfelder aufzeigen, um unsere Forschung und Wirtschaft in Sachsen zukunftsfähig und alle Bürgerinnen und Bürger mit KI-Anwendungen vertraut zu machen.

Unter Federführung der Sächsischen Staatskanzlei findet deshalb seit Sommer 2020 eine Workshop-Reihe statt. Dort diskutieren sächsische Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft, Politik und Verwaltung über Themen rund um Künstliche Intelligenz im Freistaat Sachsen. Ziel ist es, eine zukunftsfähige KI-Strategie für den Freistaat zu erarbeiten, die auch von den sächsischen Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen wird.

Diskutieren Sie mit!

Deshalb sind Sie herzlich eingeladen, hier an dieser Diskussion mit Ihren individuellen Sichtweisen und Anregungen teilzunehmen. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich mit Ihren Kommentaren und Hinweisen an der Aufstellung der KI-Strategie des Freistaates Sachsen zu beteiligen: Beispielsweise mit Ihren Erwartungen, wie der Einsatz von KI unsere Arbeitswelt und Mobilität verändern kann oder mit Ideen für konkrete KI-Projekte, die im Freistaat vorangetrieben werden sollen.

Der Online-Dialog ist bis Ende Februar möglich und wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge und Anmerkungen. Nach Beendigung des Dialogs wird geprüft, wie die Beiträge in den weiteren Aufstellungsprozess einfließen können, und ein Fazit im Beteiligungsportal veröffentlicht.

Der Entwurf der KI-Strategie wird voraussichtlich im 1. Halbjahr 2021 zur Beschlussfassung ins Kabinett eingebracht und anschließend auf einem „KI-Kongress“ öffentlich vorgestellt.

Wir freuen uns auf Ihren konstruktiven Beitrag.

Beiträge (11)

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 14. Januar um 09:13

Technologische und moralische offenheit

Die "Digitalisierung" ist seit gut 10 Jahren der Kampfbegriff schlechthin. Wenn man sich aber anschaut was passiert ist, fällt die Brillanz sehr ernüchternd aus. In Deutschland neigen wir gerne dazu Dinge und Prozesse zu moralisieren, das sollten wir bei der Digitalisierung tunlichst vermeiden um technologisch nicht weiter abgeschlagen zu sein. Für mich als Bürger soll die Digitalisierung zu mehr Lebensqualität sorgen. Dazu gehört ganz einfach. 

1. Eine schnelle Internetverbindung von min. 100Mbit/s

2. Behörden, welche Ihre Daten untereinander austauschen dürfen um mir die Möglichkeit zu geben viele Behördengänge von zuhause aus tätigen zu können z.B. mit einem Virtuellen Bürgeramt/Rathaus

3. Eine Schule die digitale Kompetenzen vermittelt und im Unterricht einsetzt. Wie kann es sein, das wir im Jahr 2021 immer noch polylux overheadprojektor verwenden ? Dazu gehört auch unwilliges und inkompetentes Lehrpersonal vor die Tür zu setzen. 

4. Das Thema Verkehr wird immer sehr emotional behandelt, die einen wollen am besten alles verbieten und die anderen verwehren sich jeglichem Fortschritts. Wir sollten den ÖPNV definitiv ausbauen aber in einer Art und Weise, dass er mit einem privaten PKW konkurrieren kann und dazu müssen wir die starren Strukturen aufbrechen, in dem ein Bus stur im Kreis fährt und aller 50m an einer unbesetzten Haltestelle hält. Kommunen und Betreiber können gemeinsam eine flotte autonom fahrende Autos/ Kleinbusse betreiben, die auf Abruf den Kunden von der Wohnungstür abholen und bis ans Ziel fahren, dazu ist natürlich ein gut ausgebautes 5G Netz notwendig. Versuchsstrecken sollten dafür freigeben und gefördert werden.

5. Einsatz von Robotik in der Pflege, sei es zur körperlichen Unterstützung oder zur späteren emotionalen Betreuung und hier ist ganz wichtig die technologische Offenheit, ohne diese durch Hypermoralisierung im Keim zu ersticken.

Mal sehen ob sich was tut, daran Glauben kann ich allerdings nicht da viele Politiker keinen schimmer von Digitalisierung haben.....

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 13. Januar um 22:49

Rahmensetzung im Blick

"KI" bewegt sich auf der Grenze zwischen Buzz-Word und realer Perspektive. Aufgeladen von hohen Erwartungen, bleiben die Anwendungen m.E. noch auf klar umrissene Bereiche beschränkt. Gleichzeitig setz bspw. China den Maßstab, wie schnell neue Anwendungsfelder abgesteckt werden können. Um hier mitzuhalten, sehe ich mindestens drei Punkte:

1. Grundlagenforschung an KI einschließlich Entwicklung von Musterlösungen
2. Lösungstransfer in die Wirtschaft u.a. Anwendungsbereiche durch Transferförderung durch die SAB (FuE Projektforschung mit Fokus KI wieder auflegen)
3. Überprüfung des rechtlichen Rahmens. Beispiel aus der Verwaltung: wenn Melderegister und Personenstandsregister nicht miteinander verbunden sind, werden auch Corona-Tote zur Impfung eingeladen. KI spielt aber erst dann das Potential aus, wenn Daten verknüpft werden. Hier braucht es m.E. neue Mechanismen, wie Datenschutz und Nutzwert abgewogen werden können.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 13. Januar um 21:27

KI Strategie Sachsens muss zwingend KI-Methoden mit vorhandenen Kompetenzen in der Wirtschaft verknüfpt werden

Wenn man sich im Freistaat Gedanken über die zukünftige Entwicklung macht und dabei die KI als eine Zukunftstechnologie in den Fokus nimmt, so ist dies sehr lobenswert. Beginnen sollte ein solches Konzept mit einer profunden Analyse des Standes von Technik und Wissenschaft und das weltweit. Nun ist die KI längst nichts neues mehr hat Einzug in die meisten Smartphones gehalten, hilft uns bei der Suche im Web u. v. m. Die Welt dreht sich schnell und in Deutschland ist in dieser Technologie ganz sicher nicht führend und wird es wohl so schnell auch nicht mehr. Man könnte fast meinen, wir sind nun in der Rolle Chinas vor einigen Jahren und kopieren und machen nach - nur dass wir es nicht so preiswert machen können. Diese Feststellung darf uns nicht abhalten sich mit dem Thema zu befassen - Im Gegenteil. Wir müssen uns auf das besinnen, was wir gut können, wo wir auf dem Weltmarkt gefragt sind und das mit den neuen Methoden anreichern. Ein Wettbewerb im Bereich der reinen Softwareentwicklung ist vertane Mühe. Ich sehe Kompetenzen der Unternehmen des Freistaates z. B. in dem Bereich der Werkzeug- und Sondermaschinen. Auch in Zukunft werden komplexe, flexible und hochgenaue Fertigungsanlagen benötigt, z. B. für Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Wir sollten nach Anwendungsfällen suchen um KI-Methoden dort anzuwenden, wo wir auf vorhandenen Dingen aufbauen können. Maschinen mit intelligenter Qualitätssicherung, die sich selbst überwacht und bei Bedarf selbstständig Parameter anpasst, z. B. wenn sich die Eigenschaften der Vormaterials geändert haben, die untereinander kooperieren, selbstständig lernen, wie sie mit bestimmten Aufgaben am effizientesten zurechtkommen, das kann ein Fokus sein, wo wir USPs in absehbarer Zeit erzielen können. In der Forschung kommt hier fast nur anwendungsorientierte Forschung in Frage, da die Grundlagen international bereits besetzt sind. Ich wünsche dem Unterfangen viel Erfolg! Es ist definitiv innovativ und sollte mit Hochdruck - und natürlich auch mit Geld - vorangetrieben werden.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 13. Januar um 17:21

Programmierwerkstatt für Frauen und Mädchen

Wir brauchen in Sachsen vor allem eine Programmierwerkstatt für Frauen und Mädchen. Im Moment könnte sie online entstehen, nach der Pandemie auch im analogen Raum. Beginnend mit Scratch könnte man die Grundlagen des Programmierens vermitteln, dann ein kleines Intranet aufbauen, wo HTML, CSS und Javascript geübt werden. In diesem Intranet könnten kostenlose CMS eingebunden werden: WordPress, TYPO3, Mediawiki usw. und jede Teilnehmerin kann entscheiden, welches ihr am besten gefällt und eigene Seiten und Web-Apps mit eigenen Fotos erstellen . Als nächsten Schritt würde man mit Raspberry Pi Computern arbeiten und den Umgang mit dem kleinen Linux-Server lernen sowie Minecraft mit Python steuern. Zuletzt könnte man eigene GitHub-Seiten mit kleinen Projekten als Bewerbungsuntelage für Studium, Lehre oder Job anlegen.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 13. Januar um 15:37

Dialog zur KI Strategie

Ich habe vor 2 Jahren bereits an einem solchen Bürgerforum - Dialog in unserer Kreisstadt teilgenommen. Dort haben wir 2 Stunden diskutiert und anschließend habe ich die Fragen und meine Vorshcläge nochmals schriftlich eingereicht, weil die Gesprächsteilnehmer vom Land sich ja nicht alles merken können, trotz Protokollierung. Danach habe ich noch den Fragebogen ausgefüllt und beim Landkreis nochmal nachgefragt. Ich habe nie dazu nie wieder etwas dazu hört. Auch damals waren die Themen Breitbandausbau, Digitalierung der Schulen und der Behörden ein großes Thema. Meine Lehre daraus: SCHADE um die Zeit und den Aufwand den ich betrieben habe. Ich war der Meinung ich könnte mitgestalten. In der Landesverwaltung gilt immer noch der Grundsatz: "Wenn ich mal nicht weiter weiß, bilde ich einen Arbeitskreis - jetzt einen Dialog". Viel Spaß beim Diskutieren, es ist Lockdown- wir haben ja "Alle" Zeit.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 13. Januar um 12:52

Prioritäten richtig gesetzt?

Also ich denke hier muss man zwischen den technischen und den praktisch realisierbaren Möglichkeiten und Zielen unterscheiden.

In Bezug auf technische Möglichkeiten sind wir sicher gut beraten die sächsische Forschungslandschaft zu unterstützen und Möglichkeiten zur praxisnahen Forschung bereit zu stellen. Auch öffentliche Pilotprojekte kann ich mir gut vorstellen.

Bei den praktisch realisierbaren Möglichkeiten sieht die Lage anders aus. Es stellt sich mir zunächst mal die Frage wozu wir eine sächsischen KI Strategie benötigen. Wenn ich den Artikel oben richtig verstanden habe dann geht es um KI in Ineraktion mit Menschen im erweiterten Sinn. Wenn also die Antwort lautet "weil wichtige Entscheidungen dazu auf Landesebene getroffen werden" empfehle ich noch einmal zu hinterfragen ob genau das auch sinnvoll ist. Ich denke nicht. Das betrifft natürlich vor allem die wichtigen ethischen Aspekte im medizinischen Bereich, aber nicht nur diese.

Zweiter Punkt zu den praktisch realisierbaren Möglichkeiten: Wie in einigen Beiträgen vorher schon angesprochen empfinde auch ich diese Aufforderung / Diskussion - vorsichtig ausgedrückt - etwas surreal ob der uns umgebenden Realitäten. Vielleicht machen wir erst mal unsere Hausafgaben in den Bereichen Bildung und Verwaltung und bringen dort die Digitalisierung voran. Bzw. noch wichtiger: Erläutern erst einmal wo wir eigentlich hin wollen. Das hat zwar alles noch nichts mit KI zu tun würde aber vielleicht trotzdem einen Beitrag zur Akzeptanz weiterer Initiativen leisten. 

Bitte, gerne.

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 13. Januar um 10:50

Ämter und Vernetzung

Ich bin nach 15 Jahren Frankreich-Aufenthalt 2016 wieder nach Dresden gezogen und dachte ich bin in einem schlechten Traum. Die Digitalisierung und Vernetzung der Ämter ist eine Katastrophe. Überall muss man persönlich vorstellig werden, 1000 Anträge ausfüllen, und das bei jedem Amt aufs neue. Von Meldeamt, Finanzamt, Familienkasse, Schulamt, Arbeitsagentur. Und für das Kauderwelsch auf den Anträgen braucht man ein Juradiplom, das versteht kein Mensch. 

In Frankreich gibt es 2 Nummern (zentrale Kranken- und Sozialversicherungsnummer) und Finanz-ID, alle amtlichen Behörden greifen auf die Daten dieser Nummern zu. Anträge werden grundsätzlich online über Portale erledigt, Nachfragen über einen Chat oder per Formular beantwortet. Bei Arbeitslosigkeit werden alle relevanten Daten vom Finanzamt bzw. dem Versicherungsträger abgefragt usw. 

Die meisten Ärzte sind auf einer Vergabeplattform angemeldet, Termine erfolgen online. 

Eltern können die Noten, Abwesenheiten, Zeugnisse ihrer Kinder online einsehen, Eltern-Lehrer-Kommunikation erfolgt über das Pronote-Sytem jederzeit online. Schüler der Oberstufe wählen ihre Hauptfächer und Universität-Einschreibungen online. Bereits 2013 hatten wir in einer 5000-Einwohner Kommune privaten Glasfaseranschluss, die Gebühren für Flatrate-Anschlüsse sind dort halb so teuer wie in Deutschland.

Die Vernetzung und Anbindungen von Ämtern und Behörden in Deutschland ist eine Katastrophe und vollkommen rückständig. Zudem kommen unnötige Identifizierungsverfahren und haaresträubendes Breamtendeutsch. Das versteht schon kein Hochschulabsolvent, geschweige denn ein Schulabbrecher oder Immigrant!

Da braucht es unbedingt Vereinfachung auf allen Ebenen... Echte statt künstliche Intelligenz!

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 13. Januar um 10:40

Breitband, Leben und Verkehr

1. Flächendeckender Ausbau von Kabel- und Mobilbreitband innerhalb v. max. 12 Monaten

2. Kostengünstiger Breitbandzugänge für alle Menschen. Entweder durch Angebote öffentlich-rechtlicher Unternehmen, Festlegung v. Maximalpreisen od. einen allgemeinen Zuschuss.

3. im öffentlichen Raum müssen kostenlose WLAN-Hotspots ausgebaut werden.

4. Sowohl Verwaltung als auch Privatwirtschaft muss viel mehr digitale Angebote schaffen. Zudem müssen stationäre Handel und Verwaltung und die Möglichkeiten d. Digitalisierung wesentlich stärker verknüft werden. Weshalb ist es meist nicht möglich Waren bei einem Händler Vorort Online zu bestellen und diese noch am selben Tag geliefert zu bekommen? Hier bedarf es offensichtlich Angeboten um Gewerbetreibenden die Vorteile von Onlinevermartkung und Kooperationen zu verdeutlich und wie man diese entsprechend aufbaut.

5. Im Bereich des Verkehrs kann die Digitalisierung bei der Lenkung von Verkehrsströmen helfen, doch wichtiger ist es hier mehr Verkehr auf die Schiene und den ÖPNV zu bekommen.

6. Mehr kostenfreie bzw. kostengünstige Lernangebote um die Menschen auf zukünftige Änderungen des Arbeitsleben vorzubereiten. 

nilsgruber
Zeitpunkt des Erstellens 13. Januar um 10:22

Wo wollen wir die Grenzen zwischen „Mensch & Maschine“ setzen?

Ich halte es für unumgänglich eine klare "Algorithmen-Ethik" zu verfassen, die klare Grenzen in der Nutzung von KI-Anwendungen setzt & gleichzeitig den roten Faden der gesamten KI-Strategie bilden sollte.

Der Mensch ist der Mittelpunkt der Geisteswissenschaften und damit auch das menschliche Handeln, welches nicht durch die Einbindung künstlicher Intelligenz eingeschränkt werden darf und sollte. Denn wenn wir diese Grenze überschreiten wird die KI bzw. "die Maschine" über unser Handeln bestimmen. Folglich würden wir den Kern dessen, was uns zum Menschen macht verlieren.

Ich persönlich hatte mir von meinen Studium der digitalen Geisteswisseschaften erhofft, dass die Frage der auftretenden  Probleme bei der Verknüpfung von digitaler und analoger Welt den Kern dieser Studienrichtung bildet. Leider ist dort der geisteswissenschaftliche Aspekt durch die Fähigkeiten der "Maschine" geschluckt wurden. Aber letztendlich geht es genau um diese Frage, die wir gerade bei der Digitalisierung und KI in den Mittelpunkt rücken müssen:

Wird die "Maschine" UNS - den Menschen, als Individuum - dienen? Oder werden WIR, ohne es wirklich zu realisieren, ein Teil der "Maschine", die einfach nur funktionieren soll? 

Anonym
Zeitpunkt des Erstellens 12. Januar um 20:01

Die richtigen Prioritäten setzen

Bitte das Pferd nicht von hinten aufziehen. Wir, also Hausanschlüsse (ich persönlich habe einen 6 Mbit/s Anschluss mit einem 5 Personenhaushalt...), Schulen, Ämter, Firmen ect. sind zum sehr großen Teil IT-technisch so hinterher, dass es schon peinlich ist. Klar darf man die Augen nicht vor Zukunftstechnologien schließen, aber bitte erst die wirklich wichtigen Baustellen fertig machen. Welche KI funktioniert effektiv wenn die grundlegenden Voraussetzungen in Wirtschaft und privaten Anschlüssen technisch mindestens 15 Jahre hinterherhinken. Daher sehe ich keinen Bedarf mir darüber Gedanken zu machen wie und vor allem welche KI-Projekte der Freistaat vorantreiben sollte.

Treiben Sie lieber Projekte voran die uns alle technisch voranbringen:

- Das Handynetz überall stabil und belastbar ausbauen

- Breitbandanschlüsse überall und belastbar ausbauen

darauf aufbauend:

- Kostenlose Schul-Tablets mit integrierter Software-SIM-Karte (Autohersteller haben das mitlerweile in allen Fahrzeugen mit SOS-System) für jeden Schüler von der ersten bis zur Letzten Klasse. Mit eingeschränktem Betriebssystem, Amazon macht das mit seinen Firetablets für Kinder vor.

- Homeoffice konsequent fordern und fördern

da gibt es dann bestimmt noch so einiges mehr, was dann Ressourcen für Themen wie Ideen für konkrete KI-Projekte, die im Freistaat vorangetrieben werden sollen, frei macht.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit :-)

MfG Tanja Kräker

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