Verfahren Landesamt für Straßenbau und Verkehr Verkehr und Mobilität

Beteiligung an der Vorplanung der "B 97 Ortsumgehung Ottendorf-Okrilla"

Übersichtsplan mögliche Ortsumgehung Ottendorf-Okrilla

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat für das Vorhaben "B 97 Ortsumgehung Ottendorf-Okrilla" die Vorplanung zur Variantenentscheidung aufgestellt. Im nächsten Schritt erhalten die Träger öffentlicher Belange die Unterlagen der Voruntersuchung zur Stellungnahme. Alle interessierten Bürger haben hier ebenfalls die Möglichkeit, die Voruntersuchung des Bauvorhabens online einzusehen.

Den Bedarf einer besseren Straßenverbindung zwischen Dresden und dem Raum Hoyerswerda und einer Entlastung der Ortslage Ottendorf-Okrilla vom Durchgangsverkehr belegen bereits frühere Untersuchungen. Das Neubauprojekt ist im Bundesverkehrswegeplan daher als vordringliches Vorhaben eingestuft und auch in überregionalen und regionalen Verkehrs- und Entwicklungsplänen verankert. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur hat das Landesamt für Straßenbau und Verkehr die folgende Voruntersuchung durchgeführt.

Im Mittelpunkt der Voruntersuchung steht die Entscheidung über den künftigen Trassierungskorridor. Möglich ist der Verlauf der zu planenden Umgehungsstraße westlich oder östlich der Ortslage Ottendorf-Okrilla. Beide Varianten sind mit der Verlegung der jetzt noch unmittelbar an die Innerortsstraße angeschlossenen Autobahn-Anschlussstelle verbunden. Die Auswirkungen und Einflüsse beider Verläufe wurden nach den gleichberechtigt betrachteten Kriteriengruppen

  • Verkehrliche Wirksamkeit (Verlagerungs- und Entlastungseffekte, Streckenqualität, Erreichbarkeit)
  • Bevölkerung (Auswirkungen auf streckennahe Siedlungslagen)
  • Umwelt (Schutzgüter nach UVPG)
  • Raumordnung (örtliche, regionale und überregionale Flächennutzungs- und Entwicklungsziele)
  • Wirtschaftlichkeit (Kosten für Bau und Unterhaltung der Verkehrsanlage)

ermittelt und bewertet. Anhand der Bewertungen kristallisiert sich eine Lösung auf der Ostseite der Ortslage als günstigere Option heraus und wird daher für die nachfolgende Weiterbearbeitung in den anschließenden Planungsetappen Vorplanung und Genehmigungsplanung vorgeschlagen. Bevor dies erfolgt, wird die Voruntersuchung mit den sachdienlichen Hinweisen der betroffenen Träger öffentlicher Belange zunächst dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Bestätigung der Vorschlagslösung vorgelegt.  

Eine öffentliche Auslegung von Planungsunterlagen in detaillierterem Maßstab mit der Möglichkeit privater Stellungnahmen wird in der späteren Phase der Genehmigungsplanung erfolgen. Die Einsicht in die fortschreitenden Planungen zu diesem noch frühen Planungsstand ist informativer Natur und richtet sich vor allem an die Kommunalvertretungen, die auch Hinweise und Anmerkungen von Bürgerinnen und Bürgern entgegennehmen und gewichtet vortragen können.

► Weiter zum Erläuterungsbericht der Voruntersuchung

Gegenstände

Status

  • Status Beendet
  • Zeitraum 08.06.2020 bis 17.07.2020
  • Stellungnahmen 0 Stellungnahmen