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Uhr 28. Januar um 15:49

Öffentliche Verwaltung in der Verantwortung!

Es sollte gesetzlich geregelt werden, dass sächsische Verwaltungen Behinderten, die sich in beruflichen Rehabilitationsverfahren befinden, Praktika im Rahmen dieser Maßnahmen zur Belastungserprobung anbieten müssen. (Es kann einfach nicht sein, dass die Stadt Reichenbach, OL gar keine Praktika anbietet und der Landkreis auch nach Wochen auf meine Anfrage noch nicht einmal reagiert!)

Weiterhin bedarf es einer dringenden Aufklärung sächsischer Arbeitgeber, gern auch als gesetzlich festgeschriebene halbjährliche Pflichtveranstaltung, dass Behinderte Arbeitnehmer keineswegs eine Belastung für Unternehmen, unkündbar und teurer als "normale" Arbeitnehmer sind. Alles Vorurteile - für die Unternehmer leider Fakten, die von Seiten des Ministeriums leicht nachprüfbar sind!

Außerdem sollte dringend eine Gleichstellung aller Behinderten erfolgen! Es kann nicht sein, dass die Öffentlichkeit nur auf die Belange und Probleme von Rollstuhlnutzern, Amputierten, Down-Syndrom-Betroffenen oder anderen, offensichtlich erkennbar Behinderten sensibilisiert wird. All die "unsichtbaren" Behinderten, die beispielsweise durch angeborene Organfehler oder psychische Erkrankungen als Schwerbehinderte gelten, sollten die gleichen Chancen haben, wie die anderen, oben genannten. (Einen Rollstuhlfahrer kann man prima ins Vorzimmer hinter den Schreibtisch setzen und dann bei jedem Kunden oder Besucher damit angeben, wie super sozial engangiert das Unternehmen doch ist - bei einem Arbeitnehmer, der von außen normal ist, wird das niemand tun ...)

Ich wünsche mir von dem Gesetz außerdem dass Unternehmen, die Behinderte beschäftigen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt definitiv keine Chance haben aber in den Werkstätten für behinderte Menschen einfach unterfordert sind, länger finanziell gefördert werden als bisher. Eventuell sollte die Förderung an die Dauer der Beschäftigung geknüpft werden. Natürlich sollten diese Förderungen nicht dazu führen, dass reguläre Arbeitsstellen wegbrechen und nur noch Behinderte arbeiten. Entsprechend rechtsgültige Formulierungen überlasse ich den Fachleuten. (Finanziert werden könnte das Ganze durch erhöhte Ausgleichsabgaben, die die Unternehmen ja noch immer lieber Zahlen als jemanden einzustellen.)

geändert von Kimbini am 28. Januar um 15:55

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