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12.05.2016

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Uhr 12. Mai 2016

Endlich Selbstverständliches für alle Menschen/Schüler

Inklusion erfordert ein Umdenken in Bildungslandschaft – ohne dass bewährte Standards aufgegeben werden müssen:



Warum müssen beispielsweise behinderte Kinder einen deutlich längeren Schulweg als nicht behinderte Kinder auf sich nehmen? (Mein nicht behinderter Sohn kann in 5min seine Grundschule zu Fuß erreichen. Mein behinderter Sohn braucht mit dem Fahrdienst wahrscheinlich 60min – für eine Tour! Das ist nicht nur ungerecht, sondern diskriminierend!) Warum können beide nicht die gleiche Schule besuchen? Man könnte in sogenannte Regelschulen beispielsweise Förderklassen aufbauen, in denen Kinder mit erhöhtem Förderbedarf gemeinsam lernen und dort, wo kein erhöhter Förderbedarf notwendig ist, könnten alle Kinder gemeinsam Lernen oder wenigstens Zusammensein. … Klar, dies erfordert vollkommen neue Strukturen, aber anders wird Inklusion nie gelingen können.




Liebe Steuerzahler und Haushälter, ich glaube, dass diese Vision nicht unsere Haushaltskassen sprengen wird, denn das jetzige System der Separierung verschlingt bereits jetzt schon Unsummen. Nehmen wir allein die Fahrkosten, die sich durch Wohnortnahe Schulen auch für behinderte Kinder einsparen lassen würden …


Unweigerlich würde sich auch in gesellschaftlicher Wandel vollziehen: Die Behinderten wären schlagartig in der Mitte der Gesellschaft und ein Stück Normalität!


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Uhr 12. Mai 2016

Inklusive Kitas (und Schulen)


Gemeinsame Leben und Lernen müssen endlich möglich sein! Positive Beispiele – wie einige inklusive Kitas – müssen die Regel und nicht die Ausnahme sein. Es darf keine Separierung von Menschen mit Behinderung erfolgen, sonst kann Inklusion nie gelingen. Nur durch den unmittelbaren Kontakt können Vorbehalte und Unsicherheiten – auf allen Seiten – abgebaut und Barrieren eingerissen werden.

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Uhr 12. Mai 2016

Lernen schafft (neue) Möglichkeiten

Menschen mit sogenannten geistigen Behinderungen - die meist über ein deutlich langsameres Lerntempo verfügen - besitzen aufgrund dessen nach Ende ihrer schulischen Laufbahn häufig nicht über alle elementaren Grundfertigkeiten (wie Lesen, Schreiben, Rechnen). Daher hat die Begrifflichkeit „Lebenslanges Lernen“ größte Bedeutung, weil sie bis dato noch nicht erworbene Fähigkeiten durch weiterführende Bildung im Erwachsenenalter nachholen könnten. Dadurch kann ihnen ein selbstbestimmteres Leben ermöglicht werden – dieses Prinzip gilt lässt sich für alle Menschen mit Behinderungen übertragen.

Zur Verwirklichung dessen müssen Bildungsangebote kreiert, barrierefrei kommuniziert und durchgeführt werden sowie bezahlbar sein. Letztlich wäre dies nicht nur ein individueller, sondern insbesondere auch ein gesellschaftlicher Gewinn!