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Uhr 13. Mai 2016

Hilfsmittel sollten nach individuellem Bedarf von der Krankenkasse finanziert werden

Von der Krankenkasse werden Hilfsmittel wie Rollstühle bezahlt, die der Absicherung von Grundbedürfnissen dient. Dabei wird aber nicht auf die individuellen oder motorischen Bedürfnisse der Behinderten geachtet, sondern nur nach Vorschrift gehandelt. Hier sollte  ebenfalls ein Budget für Hilfsmittel eingeführt werden, über das Krankenkasse, Arzt und Behinderter gemeinsam abstimmen können.

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Uhr 13. Mai 2016

Gleiche Rechte auch für behinderte Asylanten und Flüchtlinge sowie Kriegsverwundete

Asylanten, Flüchtlinge und Verwundete mit Behinderungen sollten verstärkt unterstützt und in den Aktionsplan einbezogen werden. Gleiches gilt für Kinder, die ohne Eltern zu uns kommen.

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Uhr 13. Mai 2016

Behindertenfreundlichkeit im Rabenauer Grund

Ich habe mich gefreut, dass Sie in einfacher Sprache den nationalen Aktionsplan bearbeitet haben.Mir geht es darum, dass sich eine breitere Menge von Menschen mit Behinderungen in den Texten zurecht findet.

Allerdings sind einige touristische Ziele noch nicht behindertenfreundlich ausgebaut. Dazu gehört auch der Weg durch den Rabenauer Grund, wo man bis nach Rabenau kommt. Danach gibt es keine Möglichkeit, mit dem Rollstuhl weiterzufahren, da der Anstieg zu groß ist. Es wäre schön, wenn die Barrierefreiheit  bis Dipps gelingen könnte. Dazu wäre ein Weg entlang der Bahnschienen ideal. Die Behindertenfreundlichkeit muss hier dringend ausgebaut werden.

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Uhr 24. November 2015

Barrierefreiheit an den Bordsteinen

Aufgrund meiner Behinderung bin ich oft mit meinem Therapiefahrrad unterwegs. Dabei stelle ich immer wieder fest, dass es gute und schlechte Lösungen bei der Umsetzung der barrierefreien Bordsteinkanten gibt. Bei den Radwegen funktioniert das System der abgesenkten Bordsteine überwiegend gut z.B. in Pirna-Copitz, Hauptstraße. Das Problem besteht an Ampelübergängen, weil hier oft noch Stufen vorhanden sind (teilweise zwischen 4-10 cm). In Tschechien wird an solchen Fußwegquerungen der Bordstein flach gelegt, so dass der Höhenunterschied zwischen Fußweg und Straße überbrückt wird.
Am Landtag gibt es noch ein zusätzliches Problem. Wenn ich die Rampe zum Erdgeschoss hoch fahren möchte, komme ich nicht um die 180 Grad Kurve, da diese zu eng angelegt ist.Große Architekten kennen dafür sicher eine Ausrede. Mich behindert es jedes Mal.

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Uhr 20. November 2015

"Behindertenegoismus"

"Es ist nicht selten, dass sich seitens Betroffener eine Forderungshaltung entwickelt ( weil sie im Mittelpunkt stehen). Angehörige empfinden dieses als Behindertenegoismus und reagieren mit einer Abwehrhaltung, die vielleicht sogar als Machtkampf ausgetragen wird: Entweder du oder ich.Die Überlegung einer Trennung liegen nicht fer. Ob die Forderungshaltung des betroffenen Partners evtl. eine Überlebensstartegie sein könnte, wäre in einem hilfreichen Beratungsgespräch zu klären."
Zitat aus dem Vortrag von E. Pullwitt auf den Würzgurger Aphasietagen zum Thema: Die Mit-Aphasie: Angehörige im Dilemma der Mitbetroffenheit - Was hilft oder unter www.mitbetroffen-von-aphasie.de

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Uhr 20. November 2015

Unterschiedliche Beurteilung von Krankheitsbildern in Europa

Ich bin Aphasiker und habe u.a. Kontakte zu einer belgischen Aphasikergruppe "se comprendre" in Brüssel. Dadurch habe ich erfahren, dass die Behinderten in Belgien einige Vorteile haben. So ist das Parken auf Behindertenparkplätzen wesentlich einfacher und diese sind zahlenmäßig höher. Der Behinderungsgrad wird in den Ländern unterschiedlich stark oder weniger stark bewertet. Z.B. wird ein Aphasiker in Deutschland mit einem Grad von 60% eingeordnet und in Belgien mit 80%. Generell wird der Behinderungsgrad sehr eigenwillig und unterstützt kaum die Möglichkeiten der Teilhabe am Leben.

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Uhr 17. November 2015

Betreuungspersonen

Ich habe einen gesetzlichen Betreuer und damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Der Betreuer verwaltet mein Geld, aber unterstützt mich kaum bei Anträgen und Behördengängen oder beim täglichen Leben.
Um das Betreuungswesen zu reformieren sollten aus meiner Sicht einige grundlegende Forderungen für alle Betreuer unbedingt eingeführt werden:
- regelmäßige Fortbildungen zu den Krankheitsbildern und den Bedürfnissen des Betroffenen
- ein klar geregeltes Mitsprachrecht bei der Auswahl der Betreuer
- klar geregelte Aufgaben und Pflichten an der Notwendigkeit orientiert
- Unterstützung der Betroffenen bei der Teilhabe an dem Leben, in dem die Betroffenen befähigt  werden
- schriftliche Rechenschaftslegung der Arbeit des Betreuers auch für mich als Betroffenen verbindlich zugänglich (z.B. Kontoabrechnungen, Kopien von Bescheiden usw.)

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Uhr 3. November 2015

Mitnahme von Behinderten im ÖPNV trotz vergessener Fahrkarte

Behinderte Kinder und Erwachsene haben nach Kaufen einer Zusatzkarte die Möglichkeit  den ÖPNV kostenlos zu benutzen. Mnachmal passiert es, dass die Fahrkarte vergessen wird. Hier sollten Busfahrer, Zugbegleiter toleranter handeln. Oft sind die Behinderte  dem Kontrollpersonal  bekannt. Behinderte und Kinder sollten grundsätzlich nicht wegen fehlender Fahrkarte die Fahrt unterbrechen müssen. Sie können nicht so schnell reagieren und haben auch keine andere Möglichkeit ihr Ziel zu erreichen.

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Uhr 3. November 2015

Förderschule oder Regelschule?

Meiner Meinung nach müssen Eltern, Kinder und Lehrer gemeinsam entscheiden, welcher Bildungsweg für das Kind richtig ist. Dies kann Förderschule und Regelschule sein. Die Lehrerschaft muss den Spagat vom Leichten zum Schweren in der Inklusion schaffen. Dazu bedarf es mehr Personal und mehr Ausbildung. Ob Förderschule oder Regelschule besucht wird, ist auch von der Art und vom Ausmaß der Behinderung abhängig. Ein Wechsel in beide Richtungen zwischen Förderschule und Regelschule sollte möglich sein, um Entscheidungen immer wieder überprüfen zu können.

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Uhr 27. Oktober 2015

Leichte Sprache

Der geplante Nationale Aktionsplan für Sachsen muss wie auf Bundesebene unbedingt auch in leichter Sprache verfasst werden. Es müssen die wichtigsten Dinge einfach erklärt werden. Damit können allle Behinderten auch geistig oder sprachlich behinderte Menschen dem Inhalt folgen. Der nationale Aktionsplan sollte auch Gegenstand des Ethikunterrichtes in der Schule sein. So haben alle Kenntnis davon.