Umfrage Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Integration und Inklusion

Auftaktveranstaltung zur Novellierung der Richtlinie „Integrative Maßnahmen“

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Im Freistaat Sachsen leben über 180 unterschiedliche Nationalitäten zusammen. Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte betrug 2021 ca. 6 % und war damit doppelt so hoch wie noch im Jahr 2014. Demzufolge ist Sachsen kulturell, religiös und sprachlich ein wenig vielfältiger geworden. Durch diese Entwicklung der letzten Jahre hat sich auch das Wesen der Integrationsarbeit im Freistaat Sachsen seit dem Jahr 2015 deutlich verändert.


Dank der Einführung der Richtlinie „Integrative Maßnahmen“ war eine relativ schnelle und umfangreiche Hilfe für u.a. syrische Geflüchtete möglich. Seitdem konnten viele regionale und überregionale Unterstützungsnetzwerke aufgebaut werden. Zu dieser Zeit sind viele Projekte für Menschen mit Einwanderungsgeschichte initiiert und umgesetzt worden. Die erste Phase nach der Einführung der Richtlinie war von der Etablierung von Unterstützungs-, Informations- und Beratungsprojekten geprägt. Die zweite Phase, in der wir uns gerade befinden, zielt auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Partizipation von Menschen mit Einwanderungsgeschichte ab. Nun lässt sich beobachten, dass Menschen, die im Jahr 2015 Zielgruppe der Integrationsprojekte waren, heute zunehmend Projektinitiatoren und Projektträger der Richtlinie „Integrativen Maßnahmen“ sind. Dieses zeigt, dass die Empowermentarbeit und Förderung des partizipativen Ansatzes ihre Wirkung entfalten.


Zusätzlich verändern sich die Rahmenbedingungen für diese Richtlinie, bzw. für die Förderung allgemein. Die Empfehlungen der Förderkommission II vom Mai 2022 werden mit Sicherheit einen Einfluss auf die zukünftige Ausgestaltung der Richtlinie „Integrative Maßnahmen“ haben. Auch die Veränderungen auf der Bundesebene und vieles mehr müssen mitbetrachtet werden.


Seit dem Jahr der Richtlinieneinführung sind mehrere Änderungen vorgenommen worden. Diese hatten bis dato jedoch keinen grundlegenden Charakter. Nun möchte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt diese Richtlinie grundsätzlich aktualisieren und verändern. Der Wunsch der Staatsregierung ist es, den angedachten Novellierungsprozess unter Beteiligung und Einbezug zivilgesellschaftlicher Akteure mit der Auftaktveranstaltung zu starten.  

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Kontaktperson

Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Abteilung 6

Referat 63 - Demokratieförderung

Frau Knippschild

Albertstraße 10 

01097 Dresden

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E-Mail:   dsb@sms.sachsen.de

Telefon: 0351 564-56322

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Status

  • Status Beendet
  • Zeitraum 15.07.2022 bis 04.09.2022
  • Teilnehmer 19 Teilnehmer
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