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22.09.2019

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Uhr 22. September 2019

Nicht-Erkennen als Form der Diskriminierung

Oft werden Kinder lange Zeit aversiv und strafend behandelt, bis (wenn überhaupt) klar wird, dass eine Einschränkung vorliegt, die diagnostisch abgeklärt werden müsste, um integrativ weiterarbeiten zu können. Auch diese Nicht-Bereitschaft oder dieses Unvermögen, das Verhalten eines Kindes konstruktiv zu hinterfragen ist eine Art der Diskriminierung. Eine Sensibilisierung der Erzieher und Lehrer für verschiedene Verhaltensauffälligkeiten und eventuell dahinterstehende Entwicklungsstörungen etc. wäre hier von Nöten.

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Uhr 22. September 2019

vordiagnostische Assistenz

Der Weg zu einer Diagnose ist lang. Schon um einen Termin bei einer diagnostizierenden Einrichtung zu erhalten, muss man teilweise ein jahr lang warten. Eine lange Zeit, in der einem Kind keine Schulassistenz zur Verfügung stehen kann. Für diese Zeit, in der der Bedarf deutlich, aber noch keine Diagnose vorliegend ist, müsste trotzdem eine Assistenz möglich sein.

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Uhr 22. September 2019

Kiga - Grundschule, Grundschule - weiterführende Schule

Die einzelnen Institutionen KiGa, Grundschule, weiterführende Schule sollten sich in Bezug auf ein inklusiv betreutes Kind untereinander austauschen, sodass der Informationsweg bei einem Institutionswechel nicht jedes Mal von 0 an neu beschritten werden muss.

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Uhr 22. September 2019

Sensibilisierung

Erzieher und Lehrer sollten grundsätzlich zu Besonderheiten von Kindern mit Behinderung, aber vor allem auch mit nicht direkt offensichtlichen Einschränkungen wie z.B. Autismus-Spektrum-Störung, Hochbegabung, Hochsensibilität, ADHS etc. Fortbildungen erhalten, um auf die entsprechenden Kinder weniger aversiv und korrektiv, sondern erkennend und verstehend zugehen zu können. Durch ihre Sensibilisierung können sie auch für Eltern ein erster Ankerpunkt sein und gemeinsam mit ihnen einen Weg bereiten hin zu einer entsprechenden Diagnose oder zu entsprechenden Hilfestellen.

Um sich entsprechend individuell zu dem Kind belesen und informieren zu können, sollte den Erziehern und Lehrern vor allem Zeit und jeder Institution Informationsmaterial zur Verfügung stehen.