Nutzerprofil von »Stefan S. Betz«

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17.12.2018

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Zeitpunkt des Erstellens 18. Dezember 2018

Fassadengestaltung

Um ein lebendiges Viertel zu erreichen, muss auf folgende Aspekte geachtet werden:

-abwechslungsreiche Dachgestaltung, keine Flachdächer (die dann ja sowieso nie begrünt werden, was immer das Standardargument für Begrünung ist), sondern Schräg- Mansarddächer mit Dachgauben in unterschiedlicher Ausformung

-abwechslungsreiche Fassadengestaltung, monotone Flächen vermeiden

-dresdentypische Materialien verwenden, vorzugsweise Sandstein

-Orientierung der Fassadengestaltung am gegenüberliegenden Rathausbau

Alles Andere wird nur wieder zu Klötzen führen!

Kommentar Kommentar
Zeitpunkt des Erstellens 17. Dezember 2018

wieso kann man dann nicht gleich auch diese Gebäude im "alten" Stil bauen

wieso kann man dann nicht gleich auch diese Gebäude im "alten" Stil bauen?

Weil Leute im Stadtplanungsamt mit schöner Architektur nichts anfangen können, weil sie in ihrem Studium gelernt haben  bzw dazu erzogen worden sind, dass das "historisierend" sei. Daher werden Entwürfe von Investoren, die schöner bauen wollen, von Anfang an aussortiert. Davon bekommt die Öffentlichkeit, die sich ein normales ästhetisches Verständnis bewahrt hat, natürlich nichts mit.

Es würde von einem Stadtplaner eigenes Denken und das Entwickeln eines eigenen Stils erfordern, sich wieder mehr an den gestalterischen Qualitäten von vor über 100 Jahren zu orientieren. Das ist bei einem verbeamteten Stadtplaner leider nicht zu erwarten, wie man allgemein von Beamten keine kreativen Ideen wird erwarten können.

Klingt hart, ist aber so!

Beitrag Beitrag
Zeitpunkt des Erstellens 17. Dezember 2018

Dachgestaltung

Zu ergänzen bleibt noch, dass Flachdächer keinen Sinn ergeben. Sie sind weder schön, noch dresdentypisch, noch findet auf ihnen in der Realität die von den Grünen immer damit geforderte Begrünung der Dachlandschaft statt.

Daher ergeben Flachdächer keinen Sinn mehr und sollten auch bei diesem Projekt weggelassen werden.

Stattdessen eine abwechslungsreichere Dachlandschaft. Vorbild könnte zum Beispiel die Breuninger-Fassade von Christoph Mäckler am Leipziger Marktplatz sein.

Kommentar Kommentar
Zeitpunkt des Erstellens 17. Dezember 2018

Ferdinandplatz blau

Der Kommentator verkennt leider, wie stark das Dresdner Stadtplanungsamt aufgrund einer verqueren Bauideologie davon überzeugt ist, die modernen Ecken Dresdens seien ein Hinkucker.

Dabei zeigt die Geschichte doch, wie brüchig Ideologien sein können. Manchmal wundert man sich, wieso die wirklich Verantwortlichen in Dresden so beratungsresistent sind. Nichts aus der Geschichte gelernt?