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Nutzerprofil von »Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen«

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Aktiv
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03.05.2018
letzter Beitrag/Kommentar
 
21.09.2018
Beiträge/Kommentare
8

Beiträge / Kommentare

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Uhr 21. September um 16:00

Kommunen sind Adressaten von BNE

Die Allianz SACHSEN KAUFT FAIR sieht in der Aus- und Fortbildung von kommunalen Verwaltungsmitarbeiter*innen mit BNE einen wichtigen Schwerpunkt, um als öffentliche Hand selbst wirksam und vorbildhaft tätig zu werden. In den Bereichen öffentlicher Einkauf, Planung und Kommunalwirtschaft sind nachhaltige und interdisziplinäre Ansätze gefragt. Entsprechende Aus- und Fortbildungsangebote sind im Lehrplan dauerhaft zu verankern bzw. Lerninhalte um nachhaltige Aspekte zu erweitern.

BNE kann und sollte auch dabei helfen, Konflikte zwischen Politik- (und damit Verwaltungs-)feldern durch das Konzept der Nachhaltigkeit und Ausrichtung daran zu lösen.

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Uhr 21. September um 15:59

Verwaltungshochschulen verstärkt in den Blick nehmen

Die Allianz SACHSEN KAUFT FAIR ist der Ansicht, dass die Verwaltungshochschulen, insbesondere die Fachhochschule Meißen und das Fortbildungszentrum, eine besondere Verantwortung zur Etablierung von BNE in ihren Curricula tragen. Dadurch können die Mitarbeiter*innen des Freistaats Sachsen gezielt in Sachen Nachhaltigkeit geschult werden und dieses Wissen in ihrem eigenen (späteren) Verwaltungshandeln umsetzen.

Die Allianz Sachsen Kauft Fair fordert die Verwaltungshochschulen als Ausbilder staatlicher Mitarbeiter*innen auf, eine besondere Verantwortung für BNE wahrzunehmen.

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Uhr 3. Mai um 11:35

Handlungsgrundsätze und Ziele definieren

Das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen mit seinen knapp 60 Mitgliedern begrüßt die Einführung des neuen Kapitels „Internationale Beziehungen und Entwicklungszusammenarbeit“. Bei den formulierten Schwerpunkten sollten weitergehend die Handlungsmaxime definiert werden: Unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Zielen soll Entwicklungszusammenarbeit oder internationale, interregionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit stattfinden? Welche Akteure sind gemeint? Unter welchen Bedingungen kann hier womöglich auch die Wirtschaft gefördert werden? Die Förderung und Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechte ebenso wie umweltfreundliches Wirtschaften sollten zu Grundlagen jedweder Zusammenarbeit (Entwicklung und Außenwirtschaft) werden.

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Uhr 3. Mai um 11:33

Ressourcenschutz und nachhaltiges Stoffstrommanagement und Kreislaufwirtschaft

Sachsen muss zeitnah handeln, um den sozialverträglichen Ausstieg aus dem Kohleabbau einzuleiten. Dies erfordert eine langfristige Entwicklung von wirtschaftlichen Alternativen der Bergbauregionen und den Mut, neue Wege zu gehen und zu experimentieren. Der Staat kann ein Programm auflegen, um solidarisches, regionales und nicht-wachstumsbasiertes Wirtschaften zu fördern und aus der Lausitz eine Modellregion machen.

Die Finanzierung der Folgekosten des Braunkohlebergbaus muss durch die Konzerne gesichert werden.

geändert von Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen am 3. Mai um 11:49

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Uhr 3. Mai um 11:31

Die Gestaltung der Wirtschaft ist der entscheidende Beitrag zur Nachhaltigkeit

Wachstum? Wenn ja, welches?

Das wirtschaftliche Profil des Freistaats sollte dahingehend analysiert werden, welche Branchen einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten und demzufolge weitergehend gefördert werden sollen und welche Branchen diesem Interesse entgegen arbeiten und welche Maßnahmen ergriffen werden, um deren Beitrag für eine enkeltaugliche Zukunft zu leisten.

Dazu würde sich eine Diskussion über den Wachstumsbegriff anschließen mit der Frage: Welches Wachstum begrüßen wir und mit welchen Zahlen wollen wir uns maßgeblich messen lassen – anhand des Bruttoinlandsprodukts oder der Lebenszufriedenheit?

Wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte der Innovation in Einklang bringen

Der Teufel steckt im Detail: die Herausforderung der Zukunft liegt darin, wirtschaftliche Aspekte mit sozialen und ökologischen Erfordernissen in Einklang zu bringen. Wie kann Versorgung und kreatives Wirtschaften sichergestellt werden, ohne die planetaren Grenzen zu sprengen und andere Menschen auszubeuten?

Zukunftsfähige Rahmenbedingungen in der Rohstoffwirtschaft sichern und stärken

Unter >zukunftsfähigen Rahmenbedingungen< seien hier unseres Erachtens nicht nur der Zugang zu Rohstoffen/-märkten zu verstehen, sondern vor allem, unter welchen Bedingungen diese abgebaut und später hier verarbeitet werden. Dazu sind ökologische und soziale Kriterien anzulegen, um eine neue Basis des Handels zu schaffen.

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Uhr 3. Mai um 11:28

Aktiver, progressiver Klimaschutz heißt Decarbonisierung

Die formulierten Ziele im Bereich Klima und Energie sind gute Ansätze. Wir befürworten allerdings, nicht nur eine Minderung, sondern eine drastische Senkung der Treibhausgasemissionen anzugehen, ebenso wie die Reduzierung des Energiebedarfs und nicht nur die Steigerung der Energiesuffizienz.

Eine zentrale Rolle spielen die Bereiche Energieversorgung, Landwirtschaft und auch Verkehr – hier sind Maßnahmen und Strategien zur Dekarbonisierung und Emissionssenkung gefragt und als Beitrag zum Umweltschutz.

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Uhr 3. Mai um 11:26

Divestment und öffentliche Beschaffung

Nachhaltige Beschaffung

Sächsische Steuergelder dürften nur für nachweislich sozial verantwortlich und ökologisch produzierte Waren und Dienstleistungen aufgewendet werden (siehe SDG 12.7: In der öffentlichen Beschaffung nachhaltige Verfahren fördern, im Einklang mit den nationalen Politiken und Prioritäten). Derzeit wird im sächsischen Vergabebericht der Staatsregierung schon ausgewiesen, inwieweit sächsische Unternehmen die Aufträge ausführen. Der Bericht sollte um Aspekte der Nachhaltigkeit erweitert werden: Regionalität und kurze Wege (zum Beispiel) dienen der Senkung des öklogischen Fußabdrucks und der lokalen Wirtschaftsförderung. Aber dabei dürfen die verwendeten und zu verarbeitenden Ressourcen nicht unterschlagen werden! Die kommen meist nicht von hier. In diesem Punkt sind sozial verantwortlich produzierte und umweltschonend an- und abgebaute und verarbeitete Rohstoffe zu fordern - und zwar nachweislich!

Divestment

Die Staatsregierung sollte ihre Geldanlagen und Fonds unter der >Divestment<-Brille prüfen: Werden die Mittel nur in ethische Geldanlagen investiert oder in Waffen, Atom- oder fossile Energien angelegt? Als Vorbilder dienen hier Leipzig oder Dresden, die Divestment-Maßnahmen beschlossen haben. Auch der Freistaat kann nachhaltige Kriterien für seine Geldanlagen aufstellen.

geändert von Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen am 3. Mai um 11:50

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Uhr 3. Mai um 11:21

Whole Institution Approach - ganzheitlicher Institutionenansatz

Leitidee für Nachhaltigkeit an Bildungseinrichtungen ist der Whole Institution Approach unter dem Leitsatz: Alle Beteiligten (Lehrende, Leitung, Umfeld, Schüler*innen) einer Bildungseinrichtung (z. B. der Sozialisationsinstanz Schule) achten darauf, dass Nachhaltigkeit dort gelebte Alltagspraxis ist und bleibt. Das bedeutet, dass jede Einrichtung einen Rahmen schaffen sollte für die demokratische Einbeziehung von Kindern, Pädagog*innen und Eltern bei der räumlichen aber auch organisatorisch-strukturellen Gestaltung von Schulen und ihrem Umfeld.

Inhaltlich sollte verstärkt das Bildungskonzept „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) mit der Betonung der Gestaltungskompetenz in sächsischen Bildungseinrichtungen und ihren Bildungsplänen etabliert werden. Dies gilt auch für die Erwachsenenbildung oder die Aus- und Fortbildung künftiger Staatsdiener und Staatsdienerinnen.

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