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Nutzerprofil von »Peter L_1986«

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Aktiv
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29.04.2018
letzter Beitrag/Kommentar
 
14.05.2018
Beiträge/Kommentare
4

Beiträge / Kommentare

Beitrag Beitrag
Uhr 14. Mai um 21:50

Essbare Landschaft als Gestaltungskonzept

Auf dem Land u. in Stadtnähe sollten „essbare Landschaften“ erhalten werden o. neu entstehen.

Bestehende Feldhecken, Streuobstwiesen, Obstbaumalleen u. Sammlungen alter Nutzpflanzensorten u. Nutztierrassen müssen erhalten werden.

Da in den letzten Jahrzehnten viele Feldhecken, Streuobstwiesen u. Obstbaumalleen beseitigt wurden, sollten auch viele neue Streuobstwiesen u. Feldhecken, die essbare einheimische Gehölze enthalten, gepflanzt werden. An Straßen mit geringem Verkehr, Feldwegen, Fuß- u. Radwegen können auch neue Obstbaumalleen angelegt werden. Flächen mit Obstgehölzen sollten wenn möglich biologisch bewirtschaftet werden.

Streuobstwiesen u. Feldhecken mit einheimischem Wildobst bieten Lebensraum u. Nahrung für viele Tiere, von denen einige Arten selten geworden sind. Auf Streuobstwiesen lässt sich eine Vielzahl alter Kulturobstsorten erhalten. Viele alte Sorten sind relativ widerstandfähig u. eignen sich gut für biologischen Anbau. Das Obst kann in Läden vor Ort o. in der näheren Umgebung verkauft werden, so dass mehr Menschen alte Obstsorten kennenlernen können. Auch eine Bewirtschaftung in Form einer solidarischen Landwirtschaft o. finanziert durch Baumpatenschaften ist möglich.

Bei der Auswahl an Wildobstarten sollte man sich daran orientieren, welche einheimischen Arten in einem Gebiet vorkommen o. früher dort vorkamen. Die genetische Vielfalt einheimischer Arten muss erhalten werden. Seltene Arten sollten vermehrt neu angepflanzt werden.

Beitrag Beitrag
Uhr 14. Mai um 21:42

Essbare Stadt als Gestaltungskonzept

Bei der Gestaltung der Städte sollte das Konzept der „essbaren Stadt“ genutzt werden: Auf öffentlich zugänglichen Flächen werden Lebensmittel produziert (z. B. Obst, Gemüse, Kräuter, Pilze, tierische Produkte). Die Bürger/-innen haben einen direkten Zugang zu diesen Lebensmitteln u. können sich an der Planung, Pflanzung u. Pflege beteiligen.

Bestehende Streuobstwiesen, Obstbaumalleen, Wildobst(hecken), Sammlungen alter Nutzpflanzenarten/-sorten u. Nutztierarten/-rassen müssen erhalten bleiben, um die große biologische Vielfalt u. den ökologischen Mehrwert zu erhalten.

Kulturobst u. -gemüse muss regelmäßig gepflegt werden. Wenn die Menschen vor Ort einen Zugang zu einer großen Vielfalt an gut schmeckenden Sorten haben, haben sie einen höheren Anreiz, diese zu erhalten, zu pflegen, zu vermehren u. zu verbreiten.

In den Städten gibt es eine steigende Nachfrage nach natürlich produzierten Lebensmitteln (dies zeigt z. B. der Trend zu mehr Gemeinschaftsgärten, verstärkter Haltung von Bienen u. Hühnern in Städten und die steigende Nachfrage nach Bioprodukten).

Gleichzeitig gibt es kaum noch Obstgehölze in den Städten. In Parks, an Spielplätzen, auf Wiesen und ähnlichen städtischen Grünflächen sollten (Wild-)Obstgehölze gepflanzt werden statt reiner Ziergehölze, welche meist nur wenigen Tierarten einen Lebensraum /Nahrung bieten u. zum Teil giftig u./o. invasiv sind. Aber auch an Straßen, die nicht zu stark befahren sind, ist ein Anbau von Obst für den menschlichen Verzehr möglich.

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Uhr 29. April um 14:48

mehr Grundförderung für Hochschulen

Haushaltsgelder für Hochschulen sollten nicht gekürzt werden, so dass Forschende nicht zum Großteil auf Drittmittel angewiesen sind u. kein weiterer Personalabbau an den Hochschulen stattfindet. Es müssen wieder mehr Haushaltsstellen geschaffen werden. Auch der Anteil unbefristeter Stellen muss wieder erhöht werden. Befristete Arbeitsverträge mit kurzen Laufzeiten führen zu unsicheren Zukunftsaussichten u. machen eine Tätigkeit an Hochschulen für viele Menschen unattraktiv.

In den unteren Lohngruppen müssen höhere Löhne gezahlt werden. Manche Dozentinnen u. Dozenten, die keine Professor*innen-Stelle haben, erhalten gerade einmal den Mindestlohn o. liegen sogar darunter, wenn man den Lohn auf die Stundenanzahl plus Vor- u. Nachbereitungszeiten umrechnet. Sekretärinnen u. Sekretäre bekommen oft nur ca. 800 € netto.

Beitrag Beitrag
Uhr 29. April um 14:46

kostenloser Zugang zu Bildung für alle

Der Zugang zu guter Bildung darf nicht vom Vermögen u. Einkommen abhängen.

Die Lernbedingungen an öffentlichen Schulen müssen so gut sein, dass es kaum Eltern gibt, die ihre Kinder an kostenpflichtigen Privatschulen anmelden. Lehrmittel müssen generell kostenlos bleiben. Es sollte einen Sozialfonds geben, der Kinder ärmerer Eltern finanziell unterstützt, z. B. für Nachhilfestunden u. die Teilnahme an Klassenfahrten.

Studiengebühren an Hochschulen, z. B. für Ausländer*innen aus Nicht-EU-Staaten, für ein Zweitstudium o. für lange Studienzeiten sollten komplett abgeschafft werden.

Sonstige Studienkosten sollten gering gehalten werden, in dem der Freistaat Sachsen seine Zuschüsse für Studentenwerke u. ÖPNV nicht kürzt u. bei steigenden Kosten anteilig erhöht. Auch müssen genügend kostengünstige Wohnheimplätze zur Verfügung stehen.

Auch die Kosten für Erwachsenenbildung müssen so gering gehalten werden, dass jeder Mensch sich diese leisten kann. Der Besuch von Bildungsveranstaltungen, die thematisch zum Beruf passen (z. B. Fremdsprachenkurse) oder die zur Vorbereitung auf einen neuen Beruf diesen, sollte kostengünstig sein und vom Arbeitsgeber bzw. vom Staat stärker gefördert werden.

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