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Nutzerprofil von »Deutscher Bundesjugendring«

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Aktiv
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02.06.2017
letzter Beitrag/Kommentar
 
02.06.2017
Beiträge/Kommentare
7

Beiträge / Kommentare

Beitrag Beitrag
Uhr 2. Juni um 23:41

vgl. Kommentar zu 2.4: Beteiligen – und was geschieht (sichtbar) danach?

Wie unter 2.4 bereits beschrieben, ist der Aspekt des Transparentmachens des Gesamtprozesses und insbesondere des Follow-ups aus technischer Sicht zu wenig in diesem Entwurf zu finden. Beispiele wären u.a.

  • Prozessphasen / Zeitleiste
  • Nachverfolgung einzelner Beiträge im darauffolgenden Prozess (Monitoring)
  • Aufzeigen, wann aus Sicht der Beteiligungsorganisator_innen die Umsetzung abgeschlossen ist und keine Rückmeldungen erfolgen werden
  • Visuelle Darstellung der Ergebnisse und der Relation von konkreten Schritten z.B. durch Diagramme (und offen exportierbare Daten)

geändert von Deutscher Bundesjugendring am 2. Juni um 23:42

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Beitrag Beitrag
Uhr 2. Juni um 23:34

Beteiligen – und was geschieht (sichtbar) danach?

Ein bedeutende Möglichkeit im Rahmen von Beteiligungsprozessen, die insbesondere bei Onlinebeteiligungsverfahren besser zur Verfügung steht als mit bisherigen, traditionellen Instrumenten, ist das Aufzeigen von Ergebnissen oder konkretem Feedback zu Beiträgen während der Beteiligungsphase. Gerade dieses Transparentmachen der nächsten Schritte (die im demokratischen Prozess selbstverständlich von Berücksichtigung/Annahme bis hin zur Ablehnung reichen kann), wäre ein wichtiger Faktor für die konzeptionelle Erstellung guter E-Partizipationssoftware.

Leider findet sich unserer Wahrnehmung nach im gesamten Entwurf der Referenzarchitektur kein Hinweis darauf, die detaillierter auf mögliche Funktionalität von Feedback, Follow-up und Transparentmachen des Gesamtprozesses eines Beteiligungsanliegens eingeht.

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Beitrag Beitrag
Uhr 2. Juni um 22:37

Definition und Motiviation für OSS im Kontext gesellschaftlicher Teilhabe

Bei diesem Unterkapitel ist die Adressatengruppe der Leser_innen nicht klar. Eine Zielgruppe, die eine Definition von OSS benötigt, wird möglicherweise mit der vorliegenden Auflistung beispielhafter OSS-Projekte überfordert sein. Gängigere Beispiele und eine etwas veränderte Reihung wäre unserer Ansicht nach hilfreich: LibreOffice/OpenOffice, Content-Management-Systeme wie Wordpress, Typo3 oder Drupal, Datenbanken wie MySQL und der am weitesten verbreite Webserver Apache, sowie Android und Linux.
Dass als erstes Detail zu OSS aufgeführt wird, dass OSS größtenteils von „freiwilligen Entwicklern entwickelt wird”, stellt die Professionalität von OSS etwas in den Schatten. Es gibt zahlreiche erfolgreiche Business-Modelle rund um OSS – gerade die großen OSS-Projekte sind alles gute Beispiele hierfür. Die Entscheidung eine Software quelloffen zu entwickeln, rührt gerade in Bereichen wie Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe aus ganz anderen Motiven her. Hier haben die untenstehenden Beiträge von Liquid Democracy e.V. bereits ausreichend Gründe dargelegt, die wir ausdrücklich unterstützen.

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Beitrag Beitrag
Uhr 2. Juni um 22:19

Datensparsamkeit

Wir begrüßen es, dass sie ausdrücklich den Aspekt der Datensparsamkeit erwähnen. In diesem Zusammenhang muss allerdings oft auch ins Bewusstsein gerufen werden, dass die sich beteiligenden Personen nicht automatisch „für alle Zukunft“ als Referenzgruppe oder Ansprechpartner herhalten wollen. Die weitere Nutzung der erhobenen Daten (also auch eMail-Adressen für Kontaktaufnahmen) muss im Vorfeld geklärt sein.

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Beitrag Beitrag
Uhr 2. Juni um 22:12

Leichte Verfügbarkeit von Leitfäden zur Konzeption, Planung und Umsetzung von Beteiligungsverfahren

Der vorliegende Entwurf gibt einen guten Überblick und thematisiert viele Aspekte, die aus den Erfahrung des Deutschen Bundesjugendrings mit der Entwicklung und Begleitung von online-gestützten Beteiligungsprozessen entscheidend sind. Eine gute Software ist aber noch lange keine gute Beteiligung. Wir beobachten häufig, dass im Vorfeld eines Beteiligungsverfahrens der Fokus auf der technischen Lösung liegt und das methodische Konzept eher beliebig dazugeheftet wird. Im Nachhinein werden dann negative Erfahrungen oft auf die technische Lösung projeziert, obgleich sie eher Folgen eines unpassenden methodischen Rahmens waren bzw. inhaltlicher Ansatz und technische Lösung nicht zueinander passten.
Sie verweisen darauf, dass zahlreiche Leitfäden erarbeitet und online leicht abrufbar wären. Aus unserer Sicht wäre es sinnvoll oder gar notwendig, zumindest darauf zu verweisen, welche dieser Leitfäden Sie als eine sinnvolle Grundlage ansehen. Da viele Entscheidungsträger_innen in Politik und Verwaltung für die Initialisierung von ePartizipation eine solche Hilfestellung benötigen, wäre es sicherlich nützlich mindestens einen „Exkurs“ zur Frage der inhaltlichen und methodischen Konzeption und Umsetzung hinzuzufügen.

Wir empfehlen in diesem Kontext

  • die Qualitätsstandards für gelingende ePartizipation Jugendlicher in Entscheidungsprozessen auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene, das auf Englisch beim Europarat (http://pjp-eu.coe.int/documents/8871905/4e66cecd-dd71-447c-934d-92a0bfd3dbac) und auf Deutsch bei IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. abgerufen werden kann: https://www.ijab.de/uploads/tx_ttproducts/datasheet/Guidelines_eParticipation_dt.pdf
     
  • die vor Kurzem gestartete „Entscheidungshilfe für ePartizipationstools“ unter https://jugend.beteiligen.jetzt/werkzeuge/entscheidungshilfe

geändert von Deutscher Bundesjugendring am 2. Juni um 22:13

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Beitrag Beitrag
Uhr 2. Juni um 21:54

Barrierefreiheit: Störungen/Einschränkungen

Die genaueren Erläuterungen zu Barrierefreiheit übersehen unserer Meinung nach eine wichtige Nutzergruppe: Gerade für Menschen mit Einschränkungen bei Motorik oder generell bei der Nutzung von Eingabegeräten wie Maus und Tastatur sind hilfreiche Funktionen bei der Erstellung von Beteiligungsplattformen gut möglich (z.B. über Access Keys).

Weiterhin ist der mehrfach verwendete Begriff einer „Störung“ etwas unglücklich gewählt, da er mehrfach belegt ist und daher sowohl als medizinischer Ausdruck wie auch umgangssprachlich wertend verstanden werden könnte.

Für den Satz

„Dabei sollten Hör- und Sehstörungen, wie auch kognitive Störungen berücksichtigt werden.“

würden wir daher gerne eine umfassendere Formulierung anregen, bspw. »Dabei sollen Einschränkungen in der Seh, Hör-, Bewegungs- und kognitiven Verarbeitungsfähigkeit berücksichtigt werden.«

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Beitrag Beitrag
Uhr 2. Juni um 20:54

Der Begriff „Bürger“ – Jugendliche wären damit ausgeschlossen

Bürger oder Bürgerin ist man in der Regel, sobald man das 18. Lebensjahr vollendet hat (nur in einigen Ländern das 16. Lebensjahr). Beteiligungsprozesse können allerdings bereits deutlich früher ansetzen. So z.B. die Umsetzung des EU-weiten „Strukturierten Dialogs mit der Jugend“, der von den nationalen Jugendminister/-innen 2009 vereinbart worden ist. Gerade durch onlinebasierte Formate können Jugendliche bereits in gesellschaftliche Mitwirkungsverfahren eingebunden werden, die nicht zwingend die Erreichung des Wahlalters voraussetzt. Es wäre daher wünschenswert, wenn „Bürgerinnen und Bürger und Minderjährige“ als Zielgruppe inkludiert würden.

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